SIG Innovations-Management: Workshop bei DB Systel in Frankfurt

Thematischer Ausblick:

Im Rahmen des Workshops stellt die Deutsche Bahn Innovationen und Trends im Rahmen der IT-Strategie auf. Des Weiteren erwarten wir einen Austausch zu folgenden Themen:

  • Intrapreneurship als neues Paradigma im Innovationsprozess
  • Externe Innovation mit Startups & Kooperationen
  • Conversational Banking mit Chatbots

Zielgruppe:

Eingeladen sind CIOs und Innovations- sowie IT- und Digitalisierungs-Verantwortliche.

Moderation:

Dr. Hermann Kruse

Teilnahme:

Mitarbeiter von Unternehmen, die das Leistungspaket Standard/Premium gebucht haben, melden sich unter sig@voice-ev.org an oder auf der VOICE-Plattform.

Mitarbeiter aus Anwenderunternehmen ohne Leistungspaket Standard/VOICE-Mitgliedschaft können gern als Gast teilnehmen. Wenden Sie sich dazu bitte an das VOICE-Büro unter Tel.: +49 30 2084 964 70 oder unter sig@voice-ev.org

Alle Special Interest Groups finden Sie hier.

Für die IT heißt Digitalisierung permanente Veränderung

VOICE ENTSCHEIDERFORUM vom 18. bis 20.September 2019 in Berlin

Einst galt in der IT das Motto „Never change a running system”. Die Digitalisierung verkehrt den Leitspruch in sein Gegenteil: „Always change the running systems“. Diese Umkehrung der Prioritäten führt zu fundamentalen Veränderungen in Kultur, Organisation und Technologie der Unternehmen. Deshalb wächst der Enterprise IT eine neue Rolle zu, sie muss sich strategisch anders ausrichten, lernen mit neuen Arbeitsweisen und Werkzeugen umzugehen. Das 4. VOICE-ENTSCHEIDERFORUM vom 18. bis 20. September in Berlin will ausloten, wie sich die IT aufstellen muss, um dem Digitalisierungsdruck standzuhalten.

Wie dieser Weg beschritten werden kann und was dazu benötigt wird, will das VOICE ENTSCHEIDERFORUM diskutieren. Dazu gehört – wie es schon Tradition auf der zweitägigen Veranstaltung ist – alle Stakeholder an einen Tisch zu bringen. Die IT agiert schließlich nicht im luftleeren Raum, sie arbeitet eng mit der Business-Seite der Unternehmen zusammen, wird beeinflusst von der Politik und muss Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, um Verständnis und Akzeptanz für eine zunehmend digital definierte Welt zu erzeugen. Deshalb kommen beim VOICE-ENTSCHEIDERFORUM Digitalentscheider aus Anwenderunternehmen, von IT-Anbietern, Start-ups, Politik und Wissenschaft zusammen, um die aktuellen Digitalisierungsthemen und ihre Auswirkungen auf die IT zu diskutieren. Treffen Sie Sprecher aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, die etwas zu sagen haben. Zwei Tage lang können Sie sich zu politischen Themen ebenso austauschen wie zum Stand der Wissenschaft oder konkreten Herausforderungen, denen sich CIOs heute stellen.

Die Interaktion zwischen den Gruppen organisiert das VOICE ENTSCHEIDERFORUM in acht verschiedenen Workshops, in denen die Teilnehmer sich intensiv austauschen und konkrete Ergebnisse erarbeiten. Diese werden dokumentiert und zu konkreten Resultaten zusammengefasst, die auch für den Unternehmensalltag wertvolle Impulse geben. Die Workshops verhandeln folgende Themen:

  • Ohne Cyber Security keine Digitalisierung
  • Plattform Ökonomie
  • Der CIO als Innovator
  • Change-Management im Mittelstand
  • Software Defined Infrastructure
  • KI/AI – Die neue Technik integrieren
  • Digital Europe
  • High Potentials only – New Work

Neben diesen Workshops, die einen der Eckpfeiler des VOICE ENTSCHEIDERFORUM bilden, bieten die Veranstalter Inputs in Form von politischen und technisch orientierten Keynotes, sowie Podiumsdiskussionen zu den Themen Cybercrime und Digitalpolitik in Deutschland und Europa.

Last but not least lädt VOICE junge IT-Manager und Projektleiter ein für den High-Potential Award spannende Digitalisierungsprojekte bis zum 30.08. 2019 einzureichen (siehe Kasten). Weitere Informationen und die Möglichkeit zu Anmeldung zum VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie unter https://voice-entcheiderforum.de

Bild: Gerd Altmann Pixabay

 Der VOICE High Potential Award

Die nominierten des VOICE High Potential Award 2018

 Der VOICE High Potential Award ist ein Ideenwettbewerb für die Führungskräfte von morgen in Unternehmen und Start-Ups rund um innovative IT-bezogene Projekte. Dies können vermarktbare Konzepte, Produkte oder Dienstleistungen sein oder auch interne Prozessverbesserungen innerhalb eins Unternehmens: benutzerfreundliche Security-Konzepte, spannende Plattformlösungen, schlanke Prozesse über KI oder, oder, oder…

Stellen Sie Ihre Projektidee auf maximal 10-15 Seiten vor. Darin sollten enthalten sein:

  • eine verständliche Darstellung des geplanten Projektes,
  • eine Darstellung des Teams (Fähigkeiten und Zusammenstellung),
  • eine grobe Zeitplanung und das Grundgerüst einer Finanzplanung
  • (Preismodell, Umsatz, Kosten, Finanzierung),
  • (soweit möglich) eine erste Einschätzung des Zielmarkts und der Wettbewerber, erste Ansätze für Marketing und Vertrieb bzw. bei internen Projekten eine entsprechende Stakeholder-Analyse.

Da das Siegerprojekt im Rahmen des VOICE ENTSCHEIDERFORUM vorgestellt wird, reichen Sie bitte eine PowerPoint-Präsentation zu einem ca. 10-15-minütigen Pitch mit ein. Die Beiträge werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Kunden- bzw. Unternehmensnutzen,
  • Alleinstellung und/oder Marktpotenzial,
  • Verständlichkeit und Umsetzbarkeit des Projektplans,
  • Erfahrung und Qualifikation des Teilnehmers, der Teilnehmerin
  • oder des Teams,
  • Überzeugungskraft der Präsentation.

Der Gewinner wird im Rahmen des VOICE ENTSCHEIDERFORUM gekürt, stellt sein Projekt den Forumsgästen vor und erhält als Preis Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der VOICE Akademie oder das VOICE Stipendium im Rahmen des EMBA der TUM und St. Gallen im Wert von 5.000 €.

Bitte reichen Sie Ihren Beitrag bis zum 30.08.2019 um 18:00 Uhr per E-Mail an:  entscheiderforum@voice-ev.org ein.

VOICE THEMENFORUM Hamburg: Wie geht Innovation?

Am 18. Juni fand das VOICE THEMENFORUM in Hamburg statt. Impulsvorträge von HPA CIO Lars Wentorp und Accenture-Innovation Profi Jan Lengfeld verdeutlichten, wie lohnend Innovation für Unternehmen, ihre Kultur und ihre Mitarbeiter sein können. Die Vorträge zeigten aber auch, wie herausfordernd es ist, eine Innovationskultur im Unternehmen zu verankern.

Als Nicht-Hamburger realisiert man gar nicht, dass die berühmte Speicherstadt für einige ein ganz normaler Arbeitsplatz ist. Das gilt zum Beispiel für die ITler der Hamburg Port Authority und ihren CIO Lars Wentorp, der als Gastgeber des VOICE THEMENFORUM in den 5. Boden eines der berühmten Speichergebäude eingeladen hat. Vielen Dank! Mit Boden bezeichnet man in den zwischen 1883 und 1927 erbauten Speichern übrigens die Stockwerke.  Doch der Ort war der einzig historische Bezug des VOICE THEMENFORUM. Im 5. Boden des HPA-Speichers wurde eher Zukunft verhandelt. Die Frage war, wie sich Innovationsprozesse in Unternehmen beschleunigen lassen.

Praxistest für 5G

Dazu trug Lars Wentorp bei, der von den Erfahrungen der HPA berichtet, die sein Unternehmen mit dem Testfeld 5G-MoNArch gemacht hat, das Ende dieses Monats ausläuft. An dem von der EU mit 7,7 Millionen Euro geförderten Projekt sind neben dem Hamburger Hafen als Anwender federführend Deutsche Telekom, Nokia und Samsung beteiligt. Insgesamt sind 19 Partner involviert. Um das 8000 Hektar große Gelände des Hafens mit 5G zu versorgen, wurde eine 5G-Sendeanlage auf dem Hamburger Fernsehturm installiert. Gemeinsam mit den anderen Beteiligten baute die HPA Use-Cases auf, um vor allen Dingen Sicherheit und Zuverlässigkeit der neuen Funktechnologie zu testen. Und natürlich wollten die HPA und ihre Projektpartner in der Praxis erfahren, ob 5G in Bezug auf Bandbreite, Verlässlichkeit, niedrige Latenzzeiten und in Sachen Machine-to-Machine-Communication hält, was es verspricht. Der CIO der HPA, Lars Wentorp, bestätigte die Leistungsfähigkeit der Technologie. Die HPA testete anhand von drei Use Cases: Sensoren auf Barkassen, Anbindung einer Ampelsteuerung an das Port Traffic Management, Anbindung von AR- und VR-Technologien über 5G, um Anwendungen zu testen, die eine hohe Bandbreite benötigen.

Foto:HPA

Projekt geht weit über den 5G-Test hinaus

Der Testbetrieb, über den die HPA  und die fördernde EU intensiv berichten, endet Ende Juni. Allerdings ist geplant, weitere Use Cases zu entwickeln und 5G vom Test- in den produktiven Betrieb zu überführen. Durch die Förderung des Testbetriebs durch die EU brauchte die HPA sehr viel weniger aufzuwenden, als wenn sie den Test in Eigenregie unternommen hätte. Außerdem ist natürlich die Beziehung zwischen Projektpartnern anders, als wenn es  eine reine Kundenbeziehung gewesen wäre. Der Informationsfluss ist freier und intensiver.

In den anschließenden Fragen und Gesprächen machte Wentorp deutlich, dass die Wirkung des Projekts weit über das Testen von 5G hinausgeht. Das Projektteam bei der HPA hat es mit verschiedenen Informationsveranstaltungen, intensiver Online-Begleitung und diverser interaktiver Aktionen geschafft, große Teile des Managements und der HPA-Belegschaft für den 5G-Testbetrieb zu begeistern und sich mit neuen Ideen selbst zu involvieren. „Wir waren schon vor dem 5G-Projekt ein innovatives Unternehmen, aber MoNArch hat uns noch einmal einen Schub gegeben“, erzählt Wentorp. „Wir haben zwar nur mit drei Use Cases getestet, aber es sind unheimlich viele weitere gute Ideen und Projekte an uns herangetragen worden. Dieses Momentum wollen wir nutzen, um auch auf Dauer das ganze Unternehmen veränderungsbereit zu halten.“

14 Tipps zur Innovation

Den zweiten Impuls des Tages lieferte Jan Lengfeld, Leiter des Accenture Innovation Hub in Berlin. Er gab 14 wertvolle Tipps, wie sich Innovation und innovativer Geist in Unternehmen etablieren lässt. Dazu müssten sich Unternehmen grundlegend verändern. Es sei keineswegs damit erledigt, wenn nur neue Technologien und Services eingesetzt würden. Die Haltung, die Kultur eines Unternehmens müsse sich in Richtung Innovations- und Veränderungsbereitschaft wandeln. Wie nötig Unternehmen diesen Kulturwandel im Grund benötigen belegte Lengfeld mit einer Zahl aus einer Innovationsstudie von Accenture: Demnach bezeichnen sich nur 12 Prozent der Unternehmen als Innovationsführer, suchen also wirklich nach neuen Projekten, Produkten oder Geschäftsmodellen, der große Rest der Unternehmen sieht sich als Innovationsfolger oder als Innovationsnachzügler. 

Damit Mittel, die in Innovation investiert werden, gut investierte Gelder sind, gibt Lengfeld folgende 14 Ratschläge:

  1.   Du musst es wirklich wollen – Lippenbekenntnisse in Richtung Innovation reichen nicht aus. Das Top-Management muss Innovationskultur vorleben und entsprechende Kultur, Organisation und Strukturen schaffen, in denen Innovation gedeihen kann.
  2.  Es ist ein langer und beschwerlicher Weg… Dieser Kulturwandel geschieht nicht über Nacht. Alle müssen sich auf eine mehrjährige Anstrengung gefasst machen. Auch Rückschläge müssen ertragen werden. 
  3.  Innovation muss Teil der Vision und Strategie sein. Nur wenn Innovation ernst genommen, der Weg dorthin mit Zielen und Maßnahmen belegt wird, kann Innovation Teil der Kultur und des Selbstverständnisses eins Unternehmens werden.
  4. Leg einfach los. Etwas ernst zu nehmen, bedeutet nicht, ewig das Für und Wider zu erörtern. Zum innovativen Geist gehört der Mut, etwas auszuprobieren, aber auch der Mut, Scheitern zuzugeben und nicht Projekte fortzuführen und mit Mitteln zu versehen, die nicht das bringen, was man erwartet haben. Hier gelten beide Sätze: Just do it, aber auch fail and kill fast.
  5. Innovation muss eng mit dem Core Business verknüpft sein. Innovation im Elfenbeinturm funktioniert nicht. Sie muss vom Core Business getrieben werden und darin verankert sein.
  6. Probiere Neues aus und verlasse die alten Wege. Nur die Nutzung neuer Technologien ergibt noch keine funktionierende Innovation. Es geht zum Beispiel auch um neue Teams, neue Arbeitsformen und neue Organisationsstrukturen. Sie helfen, die alten Denkmuster zu durchbrechen.
  7. Breche Hierarchien auf. In bestehenden Hierarchien Neues in die Welt zu setzen, funktioniert sehr selten. Wenn man beispielsweise auf Start-ups schaut oder auch große innovative Unternehmen zeichnen sie sich meistens durch flache Hierarchien und kooperative Arbeitsformen aus.
  8. Fördere Empathie im Unternehmen. Innovationen, die keiner benutzt, sind keine. Für erfolgreichere Neuerungen braucht es Mitgefühl, man muss verstehen, was der Kunde, der Geschäftspartner oder der Kollege braucht, um Innovationen erfolgreich zu realisieren.
  9. Baue tiefes Innovations Know-how auf. Um Innovationen nicht dem Zufall zu überlassen, braucht es tiefes Know-how, bezüglich Methoden, Innovations- und Change-Management, sonst ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man nicht über Zufallsinnovationen hinauskommt.
  10. Setze auf das mittlere Management. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Das mittlere Management setzt um. Hier werden Innovationen realisiert und in die Abläufe des Unternehmens eingephast. Deshalb geht ohne das mittlere Management in Unternehmen nichts. Natürlich werden einige die Herausforderung annehmen und andere sich abwenden. Wenn der Innovationsprozess richtig aufgesetzt wird, sind letztere aber deutlich weniger.
  11. Verbünde dich mit der Jugend. Jüngere Mitarbeiter sind in der Regel enthusiastischer, sie möchten etwas bewegen, haben eigene Ideen und möchten selbst vorankommen. Veränderung und Innovationen kommen dieser Motivation entgegen. Bei Kunden verhält es sich ähnlich. Junge Kunden stehen Innovationen in der Regel positiver gegenüber als ältere.
  12. Orientiere dich am Kunden, nicht am Konkurrenten. Unternehmen, die sich konsequent an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientieren sind deutlich erfolgreicher als diejenigen, die das machen, was der Mitbewerb bereits ausprobiert hat. 
  13.  Hänge nicht am Alten. Wer nicht bereit ist, alte Zöpfe abzuschneiden, bestehende Prozesse und überlebte Geschäftsmodelle aufzugeben, kann auf Dauer nicht erfolgreich innovieren. 
  14.  Besser schnell als perfekt und langsam. Das gilt besonders für die digitalisierte Welt, in der häufig der erste, der einen neuen Service oder ein neues Produkt auf den Markt bringt, eine dominierende Position erreichen kann. Hier stehen sich deutsche Unternehmen mit ihrem latenten Hang zum Over Engineering mitunter selbst im Weg. Also besser falsche Entscheidungen schnell korrigieren, als zu lange vorzubereiten.

Nach den beiden stark diskutierten Impulsvorträgen führte CIO Lars Wentorp die Teilnehmer des VOICE ENTSCHEIDERFORUM noch in das Innovation Lab der HPA, in der sowohl der inzwischen berühmte digitale Peiltisch in Aktion zu sehen war als auch mit Hilfe einer VR-Brille das gesamte Hafenareal inklusive der Bodentiefen in den Hafenbecken erkundet werden konnte.  Den Abschluss des THEMENFORUM bildeten zwei Diskussionsgruppen, in denen sich die Teilnehmer zum einen über die Wege austauschten, wie sich in Unternehmen eine Innovationskultur etablieren lässt und zum anderen ganz konkret über die Vorteile von 5G für Unternehmen austauschten.

Digital World & Governance: Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutieren Digitalisierungskonzepte

BERLIN, 08. Februar 2019

VOICE und Kongressveranstalter Wegweiser laden zur 2. Executive Convention Digital World & Governance nach Berlin ein. Die zweitägige Konferenz mit hochkarätigen Sprechern setzt klare Schwerpunkte und bietet Teilnehmern eine etablierte Austauschplattform, auf der sich zahlreiche prominente Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung bewegen. Die Digital World & Governance findet vom 21. bis 22. März 2019 im Hotel de Rome, Berlin statt.

  • Bundesminister Helge Braun hält Eröffnungs-Keynote
  • Staatsekretäre diskutieren mit Teilnehmern
  • Hochkarätige CIOs aus dem VOICE-Verband stellen kritische Fragen
  • Schwerpunkte der Konferenz sind Organisation & Führung, Markt & Staat sowie Technologie & Collaboration

Bundesminister Professor Dr. Helge Braun wird den Kongress mit einer Keynote eröffnen. Er wird zur Lage der Digitalisierung in Deutschland sprechen, die weitere Strategie skizzieren und sicher auch Leuchtturmprojekte vorstellen. Auch Dr. Ulrich Nussbaum, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium hat seine Teilnahme zugesagt und wird einen Vortrag halten. Neben Professor Braun und Dr. Nussbaum sprechen auf dem Kongress u.a. Staatssekretär Björn Böhning, Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums, VOICE – Bundesverband der IT-Anwender; Dr. Martin Hölz, CIO, Head of Corporate Function Group Processes & Information Technology CF/GPI,  thyssenkrupp AG; Helge-Karsten Lauterbach, CIO, Bilfinger SE; Dirk Ramhorst, CDO / CIO, Wacker Chemie AG; Hans Rösch, Senior Program Manager, Vattenfall AG; Dr. Ralf Schneider, Group CIO, Allianz SE; Stv. Vorsitzender des Präsidiums, VOICE – Bundesverband der IT-Anwender; und Lars Wentorp, CIO, Hamburg Port Authority AöR.

Unter dem Motto „Mit Verantwortung in die Zukunft” fokussiert der diesjährige Kongress insbesondere auf die Wirtschaft (Anwender) und stellt die konkrete Steuerung (Governance) der digitalen Transformation unternehmensseitig und im Zusammenspiel mit der Politik in den Mittelpunkt. Der Kongress richtet sich vor allem an das obere Management und CEOs, CIOs, CDOs, Aufsichtsräte etc., da Digitalisierung in erster Linie als Führungsaufgabe verstanden werden muss.

Auf dem Kongress werden Entscheider und Digitalverantwortliche aus Industrie, Beratung und Digitalwirtschaft die einmalige Gelegenheit nutzen, gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern neue wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen zu diskutieren, Führung und Organisation neu zu denken und innovative Collaboration-Modelle und Lösungen zu erarbeiten und vorzustellen.

Zum Beispiel werden im Plenum Fragen diskutiert ob wir einen “Airbus-Ansatz” für die Steuerung der Digitalisierung benötigen? Wie kann eine aktive Industriepolitik in den Bereichen Digitalisierung, Industrie 4.0 und KI gestaltet werden? Wie viel Regulierung braucht Digitalisierung und wie stark muss sich Führung ändern, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden? Das detaillierte Programm der Digital World & Governance finden sie hier. https://www.digital-governance.de/de

„Die Digital World & Governance ist für uns eine große Chance, das von uns bereits mit anderen Veranstaltungen initiierte aktive Gespräch mit allen Interessierten im Bereich Digitalisierung fortzusetzen und zu vertiefen“, erklärt Wolfgang Storck, Geschäftsführer von VOICE – Bundesverband der IT-Anwender.

SIG Innovations-Management: Workshop bei Siemens in München

Gastgeber:
Dr. Helmuth Ludwig, CIO bei Siemens

Thema: “Die Rolle des CIO in der Digitalisierung”
Dr. Helmuth Ludwig, CIO bei Siemens, gibt einen Überblick über die Digitalisierungsaktivitäten des Konzerns und welche Rolle die IT des Konzerns dabei spielt. Ihr Gastgeber Frederik Janssen, VP IT Strategy & Governance, erwartet Sie außerdem mit folgenden Themen:

  • Vorstellung der Siemens IT Transformation inkl. neuem Operating Model
  • Digitalisierung der HR Prozesse (UWL, ChatBot, elektronische Personalakte)
  • Open IoT Platform – MindSphere@Siemens (Referenz-Projekte)
  • Rolle der IT zur Digitalisierung am Beispiel „Futureland“
    Eingeladen sind CIOs/CDOs und Innovations-Verantwortliche.

Zielgruppe:
Eingeladen sind CIOs und Innovations- sowie IT- und Digitalisierungs-Verantwortliche.

Teilnahme:
Mitarbeiter von Unternehmen, die das Leistungspaket Standard gebucht haben, melden sich unter sig@voice-ev.org an oder auf der VOICE-Plattform.

Mitarbeiter aus Anwenderunternehmen ohne Leistungspaket Standard/VOICE-Mitgliedschaft können gern als Gast teilnehmen. Wenden Sie sich dazu bitte an das VOICE-Büro unter Tel.: +49 30 2084 964 70 oder unter sig@voice-ev.org

Nationale Industriestrategie 2030: Wichtige Anstöße zur richtigen Zeit

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fasst ein heißes Eisen an. In seinem dringend zur vollständigen Lektüre empfohlenen Strategiepapier   stellt er die Frage, wie Deutschland und Europa unter den Bedingungen der Globalisierung, immer schnelleren Innovationszyklen und protektionistischer Wirtschaftspolitik von Seiten USA und China ihr„ hohes Maß an privatem und öffentlichem Wohlstand dauerhaft erhalten und ausbauen“ können. Das Papier stellt den Einstieg in eine aktive Industriepolitik dar, die auch VOICE für die digitalen Basis- und Schlüsseltechnologien für richtig hält.

Die Analyse der Veränderungen der vergangenen Jahre in Deutschland und Europa ist sehr differenziert und schlau. Das gleiche gilt für die von Altmaier gemachten Vorschläge zu einer schonungslosen Analyse der heutigen Lage, einer aktiven Industriepolitik sowie der Überprüfung geltenden Wettbewerbs- und Kartellrechts in Deutschland und Europa.

Enttäuschende Reaktionen

Die bisherigen Reaktionen von Wirtschaftsexperten, Medien und Parteien hingegen enttäuschen sehr, weil sie nicht über die Jahrzehnte lang eingeübten Reflexe hinausgehen. Exemplarisch für die schnellen Reaktionen, die offensichtlich nicht auf der Lektüre des Altmaierischen Strategieppapiers basieren, sei hier FDP-Chef Christian Lindner genannt, der mit durchsichtigem Kalkül das Wort von der „Planwirtschaft“ in den öffentlichen Raum wuchtete.

Der Hauptargumentationsstrang des Altmaier-Papiers folgt folgender Linie: Angesichts der sich immer schneller werdenden Innovationszyklen, sei es fatal zu glauben, dass sich die Stärke der deutschen Industrie auf lange Sicht aufrecht erhalten lässt, wenn der Staat sich nicht aktiver in die Förderung von Basis- und Schlüsseltechnologien wie KI, Industrie 4.0 und Digitalisierung einmische, nationale und europäische Unternehmen in diesen Feldern vor Übernahmen durch konkurrierende Kräfte aus den USA und China schütze sowie den Aufbau internationaler Champions begünstige, die die Kraft haben weltweit zu konkurrieren.

Keine betriebswirtschaftlichen Entscheidungen

Die Vorschläge, die Altmaier macht, setzen auf möglichst niederschwellige Einmischungen, die eher auf Ausnahmen basieren als auf einem standardmäßigen Vorgehen. Eine Einmischung in betriebswirtschaftliche Entscheidungen lehnt das Papier ab, argumentiert aber richtigerweise, dass die partikularen Interessen von Unternehmen sich nicht immer mit dem Wunsch nach einer langfristig prosperierenden Volkswirtschaft decken.  Hier von „Planwirtschaft“ zu sprechen ist grob falsch.

Natürlich stimmt es, wenn Kritiker die Kompetenz des Staates in Sachen Unternehmertum anzweifeln. Aber der Bundeswirtschaftsminister sieht den Staat gar nicht als Unternehmer. Er möchte die Stärke der deutschen und europäischen Volkswirtschaft erhalten, indem er Politik einsetzt, Standortfaktoren zu verbessern und Anstrengungen in Bezug auf unbestritten wichtige Schlüsseltechnologien fokussiert.

Ob die Vorschläge des Strategiepapiers alle sinnvoll sind und helfen, das Ziel zu erreichen, muss die Diskussion aller beteiligten Kräfte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zeigen, die das Papier ausdrücklich wünscht. Doch das sollte nicht verhindern, Altmaiers Vorschlag als das zu sehen was er ist: Ein Einstieg in eine dringend überfällige aktive Industriepolitik, die das Ziel hat, die deutsche und europäische Industrie zu stärken, damit sie nicht zwischen den Großmächten Chinas und der USA zerrieben wird.

Kickoff Digital

Das Ende Januar noch „frische“ Jahr 2019 wird wie kein anderes zuvor geprägt sein von Konkretisierung und Umsetzung der Digitalstrategien der Unternehmen, vom Erscheinen neuer KI-Produkte und Services sowie deutlichen Fortschritten in den Bereichen BI und Analytics.

Anwenderunternehmen werden vor allem organisatorisch herausgefordert werden, um die neuen Technologien und die damit verbundenen neuen Geschäftsmodelle effektiv nutzen zu können: Zur BI, KI kommt also noch die Organiational Intelligence als wichtige Digitalisierungsvoraussetzung hinzu.

Deshalb präsentieren wir Ihnen vier Vorträge mit Impulsen für KI, Digitalisierung und Organisational Intelligence aus der Praxis an:

  • Arndt Bickhoff, VHV Solutions GmbH macht Sie mit KI-Konzepten und -Praxis eines Versicherers vertraut.
  • Stefan Würtemberger, Renz Service GmbH, zeigt Ihnen am Beispiel der „myRenzbox“ wie sich ein 100 Jahre bewährtes Geschäftsmodell digitalisieren lässt.
  • Robin Mayer, N-Ergie IT GmbH, Tochterunternehmen des gleichnamigen Nürnberger Energieversorgers, erzählt wie der 4.größte Stromanbieter Deutschlands Digitalisierung und Innovation in seiner IT umsetzt.
  • Dr. Carlo Velten, Gründer des Analystenhauses Crisp Research, wird uns einen Ausblick auf das Jahr 2019 geben

Breakout Sessions
Im Anschluss an diese Impulse werden wir gemeinsam mit Ihnen die Themen der Vorträge vertiefen und möchten Sie einladen, konkrete Ergebnisse zu erarbeiten, die Sie in ihrer täglichen Arbeit verwenden können und die in den kommenden SIGs und Roundtables von VOICE weiterbearbeitet werden.

Diese neue Veranstaltung zum Jahresauftakt stimmt Sie mit Vorträgen aus der Praxis und einem intensiven Gedankenaustausch ein auf das digitale Jahr 2019. Das Kick-off ist hervorgegangen aus den 3-fach Roundtables der Vorjahre. Teilnahme für Mitglieder mit Leistungspaket. Sie beziehen kein Leistungspaket? Sprechen Sie uns einfach an: voice-info@voice-ev.org

SIG IT-Strategie: Workshop bei Bilfinger in Mannheim

Thematischer Ausblick:

1. Vorstellung Bilfinger und die IT Strategie für die gesamte Bilfinger IT

2. Vertiefung Cloud- & Digitalisierungsstrategie: Ansatz und aktueller Stand der Umsetzung
Mittagspause

3. Vertiefung IT Security: Strategisches Vorgehen, aktuelle Vorkommnisse und Roadmap für Bilfinger

4. Diskussion: IT-Automation / KI als Teil der Digital-Strategie?
Impulse und anschließend Reflektionen / Diskussion der Teilnehmer

Zielgruppe:
Eingeladen sind CIOs, IT-Leiter, CDOs und Strategieverantwortliche

Teilnahme:
Mitarbeiter von Unternehmen, die das Leistungspaket Standard gebucht haben, melden sich unter sig@voice-ev.org an oder auf der VOICE-Plattform.

Mitarbeiter aus Anwenderunternehmen ohne Leistungspaket Standard/VOICE-Mitgliedschaft können gern als Gast teilnehmen. Wenden Sie sich dazu bitte an das VOICE-Büro unter Tel.: +49 30 2084 964 70 oder unter sig@voice-ev.org

Digitalgipfel 2018: VOICE begrüßt die Idee vom KI-Airbus

Obwohl die Erwartungen in den Digitalgipfel gering waren, setzten die Protagonisten klare Botschaften: Kein einzelnes europäisches Land kann KI in großem Stil allein; es gilt möglichst alle Bürger mitzunehmen; ein KI-Airbus wäre wünschenswert. 

Einmal, weil bei den zahlreichen vorangegangenen IT-Gipfeln auch nur wenig Konkretes herauskam und zum anderen, weil die kürzlich von der Bundesregierung veröffentlichte KI-Strategie dem Schwerpunkt des Gipfels das Überraschungsmoment genommen hat.

Dennoch hat der Gipfel – übrigens wieder einmal in erster Linie ein Gipfel der Digital-Anbieter nicht der -Anwender – aufhorchen lassen, weil er klare Botschaften transportierte:

Botschaft 1 wurde praktisch von allen Sprechern und Diskussionsteilnehmern formuliert: Kein einzelner europäischer Staat kann in der gleichen KI-Gewichtsklasse kämpfen wie USA und China. Das kann nur Europa als Ganzes, wenn es seinen Binnenmarkt, seine Forschungs- und seine Industrieexpertise in die Waagschale wirft.

Botschaft 2 stammt von Kanzlerin Angela Merkel: Damit KI und Digitalisierung für Unternehmen und Bürger erfolgreich gestaltet werden können und die Gesellschaft nicht in digital Reiche und Arme gespalten wird, müssen alle mitgenommen werden. Das könne funktionieren, wenn wir es schaffen, die Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft in die digitale Welt zu übertragen.

Botschaft 3 kam von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: Er forderte einen Airbus für KI. Damit meint er den Aufbau eines europäischen strategischen Industrieakteurs, der ähnlich wie der Anfang der 70er Jahre gegründete Flugzeugbauer Airbus zu einem starken Marktspieler werden und den US-Playern und chinesischen Staatskonzernen Paroli bieten kann.

Damit würde Europa – zumindest aber Deutschland und Frankreich – in Sachen Digitalisierung und KI eine sehr aktive Industriepolitik betreiben, die seine Interessen gegenüber den USA und China verdeutlicht und durchsetzbar macht.

Darüber hinaus würde ein solcher KI-Airbus den Fokus auf die Entwicklung von Produkten und Services legen und damit das gravierendste Defizit in Europa zumindest minimieren: Die fehlende Umsetzung von Grundlagenforschung in Produkte und Services.

Gleichzeitig zöge der KI-Airbus hochkarätige Wissenschaftler und Praktiker an oder würde sie zum Bleiben bewegen. Er könnte ihnen in Bezug auf Honorare und Forschungsmöglichkeiten ähnliches bieten wie Amazon, Google, Tencent oder Alibaba.

Altmaier berichtete, dass er für die Idee des KI-Airbus in den letzten Monaten in Unternehmenskreisen wirbt und damit auf große Zustimmung gestoßen sei. Es ist wirklich zu wünschen, dass ein solcher europäischer Player schnell gegründet werden kann, als eine Arbeits- oder Aktiengemeinschaft, an der sich europäische Schwergewichte auf Anbieter als auch auf Anwenderseite mit Kapital, Wissen und Kooperationsbereitschaft beteiligen können. Damit würden die europäischen Unternehmen endlich selbst ernsthaft ins vernetzte Zeitalter einsteigen, von dem sie bisher hauptsächlich geredet haben. Auch sie müssen einsehen, was jetzt auch den meisten europäischen Ländern aufgegangen ist: Sie sind jedes für sich genommen zu klein, um im globalen Maßstab auf Augenhöhe mit den ganz Großen mitzuhalten. Das geht nur gemeinsam.

Wenn dieser Anstoß zur konkreten KI-Kooperation umgesetzt wird, dann hat der Digitalgipfel 2018 nicht nur die Erwartungen übertroffen, sondern war auch der bisher wichtigste seiner Art.

CEBIT – Ende mit Ansage

Die CEBIT wird eingestellt. Bereits im kommenden Jahr findet die Messe nicht mehr statt. Die Deutsche Messe AG begründet ihren Schritt mit rückläufigen Flächenbuchungen und nachlassendem Interesse. In der Pressemitteilung heißt es: „Das neue Konzept der CEBIT, das auf den Dreiklang aus Messe, Konferenz und Festival setzte, konnte den Abwärtstrends der Besucherzahlen nicht stoppen. Da auch der Negativtrend bei den Flächenbuchungen über alle Themensegmente hinweg nicht aufgehalten werden konnte, werde die CEBIT künftig nicht mehr ausgerichtet.“ Die Hannoversche Allgemeine liefert zum rückläufigen Interesse in Ihrem Bericht  konkrete Zahlen: „Nur 6000 Quadratmeter konnten den Angaben zufolge bisher vermietet werden – zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres war die gebuchte Fläche noch dreimal so groß.

Damit ist der letzte große IT-Branchenevent in Deutschland Geschichte. Das ist bedauerlich, aber aus Sicht der Veranstalter nachvollziehbar. Sie können sich ein defizitäres Event dieser Größenordnung nicht leisten. Es ist außerdem müßig, jetzt über das im letzten Jahr eingeführte neue Konzept zu streiten. Es war absolut einen Versuch wert, das überkommene CEBIT-Konzept grundlegend zu erneuern. Den einzigen Vorwurf, den man den Machern machen kann ist der Zeitpunkt: Die Erneuerung kam deutlich zu spät. Die Erosion der CEBIT hatte bereits vor über zehn Jahren begonnen. Man war zu zögerlich und hat zulange mit mehr oder weniger kosmetischen Korrekturen versucht, den Niedergang zu verlangsamen.

Die von VOICE vertretenen Digital-Entscheider in Anwenderunternehmen werden die CEBIT wohl in erster Linie als Treffpunkt vermissen. Im Executive Club, den VOICE in den vergangenen zwei Jahren mitgestaltet hat, trafen sich CIOs und Digitalverantwortliche und tauschten sich während ihres Messebesuchs aus.

Doch der eigentliche Messebesuch war für sie kein Muss mehr.  Wie die Messeleitung in ihrer Pressemitteilung richtig schreibt, werden IT und Digitalisierung immer weniger horizontal diskutiert, sondern erfuhren in den letzten Jahren eine immer stärkere Branchenausrichtung. Daher rührt auch der Boom des Digitalen auf der Hannover Messe Industrie.

Ob diese Vertikalisierung der IT und Digitalisierung allerdings richtig ist, darf angesichts des Wandels traditioneller Märkte und Branchen durchaus angezweifelt werden. Branchendomänen lösen sich zunehmend auf. Wir leben, wie Henning Meyer, Geschäftsführer der Social Europe Publishing & Consulting GmbH, in einer Gastkolumne der Süddeutschen Zeitung schrieb, in einer „360⁰-Grad-Ökonomie“, in der IT-Kompetenz – unabhängig von der Branchenzugehörigkeit – einen zentralen Erfolgsfaktor darstellt. Leicht zu erkennen daran, dass VW sehr eng mit Microsoft kooperiert oder dass sich Bosch und Siemens zunehmend als Softwareanbieter aufstellen.

Allerdings bleibt bisher ungeklärt, ob oder wie eine Veranstaltung schlüssig und attraktiv die Schlüsselkompetenzen Digitalisierung und IT branchenübergreifend abbilden kann. Sicher ist nur, die CEBIT hat es nicht geschafft. Wirklich schade!