SIG Digitale Souveränität
Inhalt
Die SIG Digitale Souveränität dient als strategische Plattform für IT-Entscheider, die ihre Abhängigkeiten von globalen Technologieanbietern reduzieren möchten. Die Teilnehmer befassen sich mit der Frage, wie Organisationen ihre digitale Selbstbestimmung zurückgewinnen und langfristig technologische Handlungsfreiheit sicherstellen können. Ferner geht es darum, mittelfristig wieder einen funktionierenden Anbietermarkt (Wettbewerb, Wahlmöglichkeiten) zu erreichen.
Nutzen
Teilnehmer profitieren von einem tiefgehenden Erfahrungsaustausch über Migrationsstrategien und alternative Software-Stacks. Durch das gemeinsame Erarbeiten von Best Practices und die Vernetzung mit Gleichgesinnten erhalten Mitglieder direkt umsetzbare Impulse, um kritische Abhängigkeiten zu minimieren und Innovationskraft zu sichern. Ferner leisten sie einen Beitrag zur Umgestaltung des Anbietermarktes mit dem Ziel, den Betriebsaufwand zu verringern und die Qualität der Systemlandschaft zu erhöhen.
Zielgruppe
CIOs, IT-Strategen und Enterprise-Architekten.
Schwerpunkt
Identifikation und Evaluierung von tragfähigen Alternativen zu den marktdominierenden Plattformen.
Analyse von rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Wegen, um Souveränität in der IT-Infrastruktur zu verankern und eigene Gestaltungsspielräume zu erweitern.
Erarbeitung von Beiträgen für die Politik, um dem derzeitigen Marktversagen systemisch entgegen zu wirken.
Themenspektrum
Multi-Cloud- und Plattformstrategien, Anbieterabhängigkeiten, Open-Source-Ansätze, Datenhoheit, regulatorische Anforderungen sowie politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen digitaler Souveränität.
Turnus
3–6 virtuelle Treffen pro Jahr.