Digital World and Governance am 10. und 11. März in Berlin

Der von VOICE und Wegweiser gemeinsam organisierte Kongress Digital World und Governance vom 10. bis 11. März 2020 hat sich vorgenommen, in drei Handlungsfeldern konkrete Antworten und Umsetzungsvorschläge für die Stärkung der digitalen Souveränität in der Wirtschaft zu erarbeiten:

  • Leadership im Wandel: Organisations- und Führungsstrukturen im Spiegel der digitalen Disruption
  • Digitale Souveränität in der Wirtschaft: Was müssen Deutschland und Europa tun, um morgen (noch) wettbewerbsfähig zu sein?
  • Digital Vendor Management, Open Source und Co.: was können Anwender tun, um Abhängigkeiten von IT-Anbietern zu reduzieren?

Unter den Sprechern und Diskutanten finden sich viele CIOs und Digitalentscheider aus den VOICE Reihen. Dr. Hans-Joachim Popp Vorsitzender des VOICE-Präsidiums wird in seiner Eröffnung kurz auf die drei Handlungsfelder eingehen. Dr. Helmuth Ludwig, bis Ende Dezember 2019, CIO des Siemens-Konzerns wird mit Staatssekretärin Valentina Kerst über Chancen und Grenzen eigener europäischer Digitalisierungspfade diskutieren. Außerdem leitet er ein Panel zur Demokratisierung der IT. Zum Thema Gaia-X, die von Deutschland vorgeschlagene dezentrale digitale Infrastruktur, nehmen unter anderem die VOICE-Mitglieder Dr. Martin Hölz (thyssenkrupp) und Dr. Ralf Schneider (Allianz) Stellung. Dr. Schneider diskutiert auch mit Ammar Alkassar (Saarland) die Frage, wie IT-Profis den Digitalpakt und andere IT/Digitalisierungsinitiativen der Bundesregierung managen würden

Natürlich werden auch künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf die Unternehmen eine Rolle spielen. VOICE-Präsidentin Dr. Pamela Herget-Wehlitz (MTU Aero Engines) wird in einem Panel die Frage diskutieren, was an Entscheidungen und Führungsfragen automatisierbar ist und was nicht. Weitere Infos zum Kongress finden Sie hier.

#TWENTY2X : VOICE präsentiert Experten für Erfahrungsaustausch und fühlt Politikern auf den (digitalen) Zahn

VOICE ist an dem neuen branchenübergreifenden Format für Digitalentscheider aus dem Mittelstand, der TWENTY2X als Partner beteiligt. Die Twenty2X findet vom 17. bis 19. März in Hannover statt. Ihr Bundesverband hat Experten und Anwender eingeladen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen auf der TWENTY2X mit Ihnen zu teilen. VOICE gestaltet im Konferenzbereich der Veranstaltung insgesamt 5 jeweils 80 minütige Workshops in den Bereichen Security Solution, New Work, New Tech, Business Management, und Customer Centricity. Mit dabei sind zum Beispiel der bekannte Security Experte Dirk Ockel von COMPLION, die KI-Expertin Dr. Michaela Regneri von Otto oder Karl Friedrich Guth, CIO beim Pharmaproduzenten Heel.

Ein besonderes Highlight wird der Politik-Talk, zu dem VOICE gemeinsam mit der Deutschen Messe am 17.03.2020 um 15:30 einlädt. Dort nehmen Politiker und Praktiker Stellung zum Stand der Digitalisierung in Deutschland.  In der Diskussionsrunde vertreten sind Anke Domscheit-Berg (Linke), Manuel Höferlin (FDP), Thomas Jarzombek (CDU), Stefan Krebs (CIO Baden-Württemberg); Patrick Kosche (CIO JAB Anstoetz Group) und Dr. Hans-Joachim Popp (VOICE). Anke Domscheit-Berg ist Bundestagsabgeordnete für die Linke und beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen IT und Digitalisierung. Sie ist Obfrau der Linksfraktion im Ausschuss „Digitale Agenda“ und stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen zu Bildung, Forschung, Technikfolgen und Verkehr und Digitale Infrastruktur. Außerdem ist sie Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“. Manuel Höferlin gehört dem Bundesvorstand der FDP an, ist Vorsitzender des Ausschuss Digitale Agenda sowie stellvertretendes Mitglied der Enquete Kommission „Künstliche Intelligenz“. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek ist seit dem 1. August 2019 der Beauftragte des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups. Außerdem ist er Mitglied in den Ausschüssen für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie für Digitale Agenda.

Für die Praktikerseite nimmt Stefan Krebs, seit 2015 CIO und CDO des Landes Baden-Württemberg teil. Er wurde 2018 für seine übergreifende Digitalisierungsstrategie im Wettbewerb CIO des Jahres mit dem 3. Platz im Bereich Public Sector ausgezeichnet.  Ebenfalls zu den Praktikern gehört Patrick Kosche, CFO und CIO der JAB Anstoetz Group. Beim mittelständischen Stoffgroßhändler treibt er in seiner ungewöhnlichen Doppelrolle die Digitalisierung voran. Für Ihn, erklärte er gegenüber einer Online-Publikation im letzten Jahr, sei Digitalisierung nichts anderes als Unternehmensentwicklung.  Dr. Hans-Joachim Popp, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, vervollständigt das Trio der Praktiker. Er forderte im September 2019 auf dem VOICE ENTSCHEIDERFORUM die Anwenderunternehmen auf, die Digitalisierung aktiv voranzutreiben. Moderiert wird der Politik-Talk von VOICE-Pressesprecher Christoph Witte.

Ebenfalls präsent ist VOICE in der Mittelstandslounge der TWENTY2X. Hier können Sie sich in ungezwungener Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen treffen, netzwerken oder einfach nur einen Kaffee trinken.

Die Veranstalter führen fünf gute Gründe ins Feld, warum sich ein Besuch auf der TWENTY2X lohnt:

  1. TWENTY2X ist AKTUELL, denn digitale Transformation findet jetzt statt! Auch im Mittelstand!
  2. TWENTY2X verbindet EXPERTEN, denn hier unterhalten sich Business und IT auf Augenhöhe!
  3. TWENTY2X ist FOKUSSIERT, vom IT-Mittelstand für den Mittelstand in der Region D-A-CH!
  4. TWENTY2X bündelt WISSEN, durch geballtes Know-how der führenden Anbieter für digitale Lösungen im Mittelstand in sechs Ausstellungsbereichen!
  5. TWENTY2X ist KONKRET, denn hier stellen sich Aussteller und Experten dem sportlichen Wettbewerb und reden Tacheles.

Bei Interesse an einem Tages- oder Dauerticket, melden Sie sich bitte bei Frau Noreen Koselack (noreen.koselack@voice-ev.org ).  Mehr Infos zur Twenty2X finden Sie hier: https://www.twenty2x.de/

Es könnte ein gutes Digitalisierungsjahr werden.

VOICE fordert es schon lange. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp Karrenbauer stellte es im November letzten Jahres in den Raum und jetzt kann sich sogar Alexander Dobrindt von der CSU ein Digitalministerium auf Bundesebene vorstellen. Es sei besser meint er, wenn man die Verantwortung für die diversen Digitalisierungsinitiativen und Projekte von mobiler Infrastruktur bis Künstlicher Intelligenz zentralisiert, als jedem Ministerium ein bisschen Digitalisierung zuzuschreiben.

Die Ursache für den plötzlichen Sinneswandel der Regierungsparteien – ob es eine Abkehr vom immer gleichen „zu spät und zu wenig“ signalisieren soll oder von der Einsicht, dass Digitalisierung zentral koordiniert werden muss, damit genügend Vortrieb entsteht und keine fruchtlosen Grabenkämpfe zwischen Ländern und Kommunen ausbrechen (Digitalpakt Schule) – lässt sich nicht eindeutig eingrenzen.  Genauso wenig kann man sagen, ob bei der nächsten Kabinettsumbildung, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder unlängst gefordert hat, tatsächlich ein Digitalministerium entsteht oder nur als Wurmfortsatz ans Wirtschaftsministerium angehängt wird oder es bei einem Staatssekretariat im Kanzleramt bleibt und praktisch jedes Ministerium weiterhin sein eigenes, wässeriges Süppchen kocht. Nur eins lässt sich aus Sicht der IT-Anwenderunternehmen mit Sicherheit sagen: Es ist allerhöchste Zeit, die Verantwortung für staatliches Digitales Handeln in eine Hand zu legen. Alles andere wäre unverantwortlich.

  • VOICE unterstützt erneute Forderung nach Digitalisierungsministerium
  • Weitere Verantwortungsteilung wäre verantwortungslos
  • Augen auf bei der Ministerwahl
  • Zentrale Verantwortung kann Digitalisierung schneller vorantreiben

Allerdings geht es nicht nur um das Digitalministerium selbst, sondern auch darum, wer es leitet. Es sollte wirklich von einer Expertin/Experten geleitet werden, die/der versteht, worum es tatsächlich geht, wenn die verschiedenen Digitalisierungsbereiche besprochen werden.

Augen auf bei der Ministerwahl

Dem bisherigen Personal trauen das nur sehr wenige Bürger zu. Einer vom Handelsblatt zitierten Umfrage des Allensbach-Instituts zufolge halten nur 18% der befragten Spitzenkräfte aus Wirtschaft und Politik Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kompetent in Sachen Digitalisierung, Forschungsministerin Anja Karliczek attestieren das 8%. Dorothee Bär, Staatsministerin im Kanzleramt, halten nur 5% für digital kompetent und Verkehrsminister Andreas Scheuer sowie Kanzleramtsminister Helge Braun sehen nur 4 % der 500 repräsentativ Befragten mit genügend Digital-Know-how ausgestattet.  Also Augen auf bei der Ministerwahl!

Gefühlt geht nichts voran

Aufgaben für die neue Digitalministerin/minister gäbe es genug. Zwar ist alles irgendwie adressiert und irgendwo gibt es sicher eine entsprechende Initiative oder Programm,  das sich um Breitbandausbau, Künstliche Intelligenz, E-Government, Open-Data, Big Data, digitale Teilhabe, Veränderung der digitalen Arbeitswelt, Smart Cities und Smart Regions kümmert und Schülern, Studenten und Lehrkräften die neuen digitalen Lehr- und Lernmethoden nahebringt. Aber gefühlt geht nichts voran. In Sachen Digitalisierung liegen wir im europäischen Vergleich im unteren Mittelfeld und bis jetzt scheint dieses beschämende Ranking niemanden wirklich zu kümmern. Schließlich ist Deutschland Exportweltmeister. Dass das angesichts unseres immer größer werdenden Digitalisierungsrückstands nicht so bleiben wird, geht offenbar im politischen Tagesgeschäft unter. Eine neue zentrale Verantwortung kann bewirken, dass das Thema Digitalisierung in Deutschland endlich über Lippenbekenntnisse und zaghafte Versuche, die digitalen Dinge besser zu machen, hinauskommt.

Wenn die/der neue Minister auch noch auf die Anforderungen der Anwenderunternehmen eingehen würde und nicht nur auf die der IT-Wirtschaft, könnte es ein gutes Jahr für die Digitalisierung in Deutschland werden.

Kick-off Digital 2020 Hamburg

Am 30. Januar 2020 ist es wieder soweit. VOICE startet mit dem Kick-off Digital in das neue Veranstaltungsjahr. Wir werden wieder eine große Bandbreite aktueller Digitalthemen anbieten können – von Start-ups, Smart-City über die Zusammenarbeit von Marketing und IT bis hin zu den neuesten Trends in der Software-Entwicklung.

Zum Beispiel wird Christoph Burkhardt, Gründer des in San Francisco ansässigen Technologie Think Tanks „TinyBox“ darüber sprechen, wie er einen etablierten deutschen Mittelständler auf den Weg schickt, um eine digitale und globale Konsumgütermarke zu werden. Nach acht Jahren Kalifornien erzählt der KI-Enthusiast und Strategieberater anlässlich des Kick-off Digital über diesen Weg: Welche neuen Technologien eine Rolle spielen, welche operativen Herausforderungen zu bewältigen sind und wo deutscher Perfektionismus hilft und wo er stört.

Ebenfalls einen Impulsvortrag hält Dr. Christian Bartsch, Vice President Digital Solutions bei KrausMaffei. Er beschäftigt sich seit 15 Jahren intensiv mit Informationstechnologien und digitalen Innovationen. In dieser Zeit hat er unter anderem als Wissenschaftler bei IBM Research in New York, als Unternehmensberater bei Deloitte Digital, als Mitgründer der bamero AG und als Manager bei der Linde AG einschlägige Erfahrungen aus verschiedensten Blickwinkeln sammeln und verwerten können. In seiner derzeitigen Position als Head of Digital Solutions verantwortet Bartsch die Umsetzung der globalen Digitalisierungsstrategie bei der KraussMaffei Gruppe und wird in diesem Zusammenhang spannende Einblicke in die Digitale Transformation eines Maschinenbauunternehmens mit 180-jähriger Tradition geben.

VOICE Geschäftsführer Wolfgang Storck eröffnet das Kick-off Digital 2019

Während wir den Vormittag mit Zuhören verbringen, werden sich die Teilnehmer am Nachmittag intensiv in Workshops miteinander austauschen. Die Themen ergeben sich aus den Vorträgen und werden von den Teilnehmern selbst gesetzt, so dass mit 100prozentiger Sicherheit über die Dinge gesprochen wird, die den Teilnehmern auf der Seele brennt.

Also verpassen Sie nicht den 2. Kick-off Digital in Hamburg am 30. Januar 2020. Ebenfalls herzlich willkommen heißen wir Sie zum Get-together am Vorabend, den 29. Januar ab 18:00 Uhr:

Termin: 29./30. Januar 2020

Location: Le Meridien, Hamburg

Start: 30.1.2020 um 09:00 Uhr

Ende: 30.01.2020 um 16:30 Uhr

Das Get-together beginnt am 29.01.2020 um 18:30 im Hotel Le Meridien in Hamburg

Anmeldungen nimmt gern Iris Vogtmann entgegen. Email: iris.vogtmann@voice-ev.org  Sie können sich aber auch gern auf der VOICE Online Plattform anmelden unter https://voice.coyocloud.com/events/3-fach-roundtable/timeline

Der Kickoff steht allen Anwenderunternehmen offen.

Preise

VOICE-Mitglieder mit Leistungspaket 0 €
VOICE-Mitglieder ohne Leistungspaket 290,00 €
Nicht-Mitglieder 590,00 €

Persönliche Highlights des VOICE Teams

In so einem Jahr tut sich bekanntlich eine ganze Menge. Vieles davon vergisst man. Doch einige Ereignisse und Phänomene bleiben im Gedächtnis haften. So geht es auch den Mitgliedern des VOICE Teams, die hier kurz berichten, was sie 2019 besonders beeindruckt hat.

In einem Meer von Blumen

Aus der Fülle der VOICE Veranstaltungen ist es natürlich schwierig, sich auf ein oder zwei Highlights zu konzentrieren. Deshalb erkläre ich kurzerhand die gesamte Reihe der SIG-Workshops zu meinem persönlichen Highlight 2019. Ich erlebe das Format vor allem durch den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander als ultraspannend. Häufig schenken uns die Gastgeber der SIGs in Betriebsbesichtigungen interessante Einblicke in ihre Unternehmen. Manchmal versinkt man sogar in einem Meer von Blumen. Anlässlich des Workshops der SIG S/4 HANA bei Landgard, Deutschlands führender Vermarktungsorganisation im Gartenbau, durften die Workshop-Besucher an einer Blumen- und Pflanzenauktion teilnehmen. Das war wirklich überwältigend und hat das Motto verdient: IT meets Beauty . (Sebastian Kliem)

VOICE- Interessenvertreter trifft EU-Kommissarin

Zu meinen Aufgaben im VOICE Team gehört es, die Kontakte zur nationalen und europäischen Politik auszubauen und zu pflegen. Das führte mich Mitte Juni auf den europäischen Digitalgipfel „Digital Assembly“ in die rumänische Hauptstadt. Der Unterschied zwischen Berlin und Bukarest ist größer als die Entfernung von 1700 Kilometern vermuten lässt. Das beginnt mit der Währung (Leu), reicht über den fast lächerlich geringen Preis für Taxifahrten bis hin zur Konferenzorganisation. Letztere lässt – um es vorsichtig auszudrücken – dem Teilnehmer viel persönliche Entscheidungsfreiheit. Trotzdem waren Konferenz und Reise für mich ein unvergessliches Erlebnis. Die rumänischen Sprecher waren ausnahmslos hochkarätig, bestens mit ihrem Thema vertraut und wirklich gute Redner. Und vor allem: Sie waren alle sehr offen und zugänglich. Ich kam mit jedem ins Gespräch. Besonderes Highlight war die Begegnung mit der damaligen EU-Kommissarin Marija Gabriel. Weil die ganze Atmosphäre der Konferenz so offen war, habe ich mich getraut, sie direkt zum VOICE ENTSCHEIDERFORUM einzuladen. Sie hat direkt zugesagt. Dass es dann „nur“ eine Videobotschaft wurde, lag nicht an Ihrem festen Willen zu unserer Konferenz nach Berlin zu kommen, sondern an der Neuwahl der EU-Kommission. Für mich war die Begegnung auch deshalb ein Highlight, weil ich erleben durfte, dass Politik und ihre Vertreter keineswegs abgehoben, sondern freundlich zugewandt und pragmatisch sein können. (Stefan Schumacher)

Ein Hoch auf die Mitglieder

Jeder Verband ist nur so gut wie seine Mitglieder. Und da wir wirklich besonders gute Mitglieder haben, sind wir – in aller Bescheidenheit – auch ein besonders guter Verband. In meinenArbeitsbereichen Organisation der großen Events und dem Back Office habe ich täglich mit Ihren Anfragen, aber auch mit Ihren Angeboten zu tun, Inhalte beizusteuern, Menschen zusammenzubringen oder auch als Sprecher Ihre Erfahrungen an andere Mitglieder weiterzugeben. Mirist diese Bereitschaft, Wissen zu teilen, sich selbst einzubringen und zu engagieren noch nirgendwo sonst in der Arbeitswelt begegnet. Deshalb sind die VOICE-Mitglieder mein Highlight des Jahres. (Iris Vogtmann)

Onboarding

Das Jahr 2019 steht für mich vor allem für meinen beruflichen Wechsel zu VOICE.

Hier bin ich als Assistent der Geschäftsführung auch für die Projektsteuerung, wie zum Beispiel die Digitalisierung der Vereinsstruktur als eines der großen Schlagwörter, zuständig. Marketing und Public Relations sind ebenfalls Schwerpunkte meiner neuen Aufgaben. Durch meinen Hintergrund im Veranstaltungsmanagement werden Sie mich in naher Zukunft sicherlich auch bei der einen oder anderen Veranstaltung wiederfinden. Ich freue mich auf die vielfältigen neuen Aufgaben und kann Ihnen versprechen, dass ich mein Bestes für VOICE, für Sie als Mitglied, Geschäftspartner oder Interessent geben werde. Ich bin gespannt auf viele neue Bereiche, interessante Persönlichkeiten und großartige Veranstaltungen rund um VOICE!

Zur Person: Jochen Schuhmann (35), Wirtschaftsfachwirt, hat 2 Kinder, wohnt in der Nähe von Wiesbaden (Hessen) und ist seit Dezember 2019 bei VOICE Bundesverband der IT-Anwender e. V. beschäftigt. Zuvor war er als Grundsatzreferent bei der Kommunalpolitischen Vereinigung Hessen und dessen Bildungsträger, der Hessischen Akademie für politische Bildung e. V., in Wiesbaden (Hessen) beschäftigt. (Jochen Schuhmann)

Fachlicher Austausch PLUS

Ich freue mich sehr, dass ich seit März dieses Jahres Teil eines großartigen und vielfältigen Teams von VOICE sein kann. Im Team kümmere ich mich um Planung, Organisation und Umsetzung der Special Interest Groups und Regionalgruppen außerdem arbeite ich im Bereich Marketing. Ein besonderes Highlight stellte für mich die SIG „Artificial Intelligence/Predictive“ am 10.10.2019 bei unserem Gastgeber Airbus Defence and Space in Manching dar. Der Tag startete mit einer sehr interessanten Führung über das Airbus Gelände und durch die Großflugzeughallen, in der verschiedene Flugzeugtypen, wie z.B. das militärische Transportflugzeug A400M „Atlas“ instand gesetzt werden. Neben vielen hochinteressanten Erklärungen zu den verschiedenen Flugzeugen waren die Erläuterungen zum A400M sehr beeindruckend, da dieser die modernsten Technologien des 21. Jahrhunderts vereint und deshalb über eine unglaubliche Leistungsfähigkeit verfügt. Die Besichtigung des Airbus Geländes mit seinen vielen unterschiedlichen Facetten, ein virtueller Fallschirmsprung aus dem A400M und ein Rundgang auf der internationalen Raumstation der ISS sowie der anschließende exzellente fachliche Austausch im Rahmen des Workshops rundete den Tag für mich als ein ganz besonderes Highlight ab. (Noreen Koselack)

Das große Mehr

Mein persönliches Highlight im VOICE Jahr ist die gesamte Entwicklung Ihres Bundesverbandes. Wir haben in schwierigen personellen Zeiten unsere Mitgliederzahl gehalten, wir haben die Zahl und Größe unserer Veranstaltungen ausgebaut und wir bieten neue Services an. Ganz besonders freue ich mich über die weiter zunehmende öffentliche Wahrnehmung von VOICE. Sie schlägt sich zum einen nieder in den Sprechern, die wir gewinnen können, zum Beispiel die EU-Kommissarin Marija Gabriel oder Klaus von Dohnanyi. Zum anderen gewinnen wir weitere Kooperationspartner von Gewicht. Die Kooperation mit dem Veranstalter Wegweiser und dem gemeinsam auf die Beine gestellten Kongress Digital World and Governance öffnet uns neue Zielgruppen im Bereich der Öffentlichen Hand und bringt uns noch näher and die Schaltstellen der politischen Macht. Die Kooperation mit IDG (Computerwoche/CIO Magazin) mündete in einer großartig verlaufenden CIO Zukunftswerkstatt und einem wirklich glamourösen CIO des Jahres Awards, den auch noch ein VOICE-Präsidiumsmitglied gewinnen konnte. An dieser Stelle noch einmal mein Glückwunsch an Dr. Helmuth Ludwig. (Wolfgang Storck)

Die Botschafter

Obwohl ich erst seit Juli dieses Jahres als Chief Knowledge Officer Teil des VOICE-Teams bin, gab es in den sechs zurückliegenden Monaten schon diverse Highlights. Zwei möchte ich hier erwähnen: Die IT-Sourcing-Konferenz, die wir zusammen mit dem BME in Düsseldorf durchgeführt haben und die Etablierung der VOICE-Botschafter. An der Sourcing-Konferenz hat mir besonders gefallen, dass hier ganz normal siloübergreifend gedacht und diskutiert wurde. Einkäufer waren lange keine Freunde der ITler. Jetzt ziehen sie – vielleicht auch ein bisschen wegen der Konferenz – viel stärker an einem Strang und finden das auch sehr gut so. Dass VOICE seinen Mitgliedern und Interessenten seit einigen Monaten die Unterstützung von Botschaftern anbieten kann, freut mich ebenfalls ganz außerordentlich. Mit Heinz Dille, Dominik Meier und Markus Roth hat VOICE drei neue Botschafter ernannt. Zusammen mit den bereits agierenden Botschaftern Dieter Böttcher, Carsten Hochschon und Robert Redl kümmern sie sich intensiv um die VOICE-Mitglieder in den Regionen. Damit verstärken wir unsere regionale Basis. (Thorsten Schmiady)

Es lebe das Team

Alle Führungskräfte, die ich kenne, wünschen sich ein Team, das motiviert und eigenverantwortlich zusammenarbeitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Teams wünschen sich von Ihren Kollegen Ehrlichkeit, Humor, Freude und Vertrauen. Es muss nämlich nicht immer „akute“ Probleme geben, um sich im Team eine Auszeit zu gönnen. Wir gehören zu den Teams, die sich 2x pro Jahr eine Auszeit gönnen. Meist im Juli und Dezember nutzen wir jeweils 2 Tage an den entlegensten Orten der Republik – zum Teil ohne einen einzigen Balken Handyempfang – um fokussiert verschiedene Schwerpunkte unserer Arbeit zu diskutieren. Mit diesem Vorgehen stellen wir sicher, dass alle Teammitglieder an Entscheidungen beteiligt sind, eigene Ideen einbringen und sich mit verantwortlich fühlen. Wenn man weiß, wer man selbst ist und welche Stärken und Schwächen man mitbringt, dann hat man auch einen besseren Blick auf das ganze Team – und so stand einmal mehr die Pflege des „Wir-Gefühls“ im Vordergrund unseres Treffens im Juli. Neben fachlichen Themen wie beispielsweise der greifbaren Ausgestaltung der Ziele und der Vision im Dreiklang „Netzwerk | Wissensplattform | Interessenvertretung“, standen die Themen Ergebnissicherung und Ergebnisdarstellung, VOICE Digital Workplace sowie die Weiterentwicklung der VOICE-Services und -Veranstaltungen im Fokus. Aber Spaß machen dürfen die Teamtage auch. Nach intensiver Reflektion und fachlichem Austausch tagsüber, rundeten wir am Abend unterhaltsam bei Schnitzel und Gin Tonic das Programm ab. (Robin Kaufmann)

Mitgliederversammlungen stehen für die Lebendigkeit der Communitiy

Für mich persönlich sind die Mitgliederversammlungen von VOICE immer eine große Freude. Zum einen haben wir vom Team hier die Möglichkeit, geballtes Feedback von den Mitgliedern zu holen. Zum anderen bin ich jedesmal begeistert vom Engagement der Teilnehmer. Auf den Mitgliederversammlungen werden formell und informell die für Anwender wirklich wichtigen Trends diskutiert. Hier werden neue Ideen getestet und mit Kolleginnen und Kollegen geratscht, was das Zeug hält. Alles Zeichen für eine überaus lebendige Community. (Christoph Witte)

GAIA-X – notwendige Initiative, aber bitte mit mehr Anwenderbeteiligung

Die Idee einer europäischen, neutralen Dateninfrastruktur ist gut und notwendig. Mit ihr könnten Unternehmen sehr leicht Daten austauschen und Anbieter kompatible, standardisierte Cloud-Services aufbauen. Mit dieser Infrastruktur im Rücken könnten europäische Anbieter den amerikanisch dominierten Hyperscalern etwas entgegensetzen, auch dann, wenn die Funktionalität ihrer Services am Anfang nicht auf dem gleichen Niveau sein kann, wie das der US-Anbieter, die ihr Geschäft bekanntlich teilweise seit zehn Jahren und länger betreiben.

Die Chance, per Standard dem Vendor-Lockin quasi per Definition zu entgehen ist das eine, die politische Notwendigkeit zur größeren digitalen Souveränität wie GAIA X sie verspricht, ist in Zeiten schwächer werdender internationaler Bündnisse eine andere. Europa kann und darf nicht davon ausgehen, dass US-amerikanische oder chinesische Anbieter die Interessen unserer Unternehmen mit dem gleichen Nachdruck verfolgen (oder verfolgen dürfen) wie die der heimischen Companies. Außerdem lassen Gesetze wie der Patriot oder Cloud-Act und auf chinesischer Seite das Internet Sicherheitsgesetz im Zweifel zu, dass Kundendaten von den Behörden eingesehen werden dürfen. Das kann Industriespionage Vorschub leisten.

Umsetzung sehr komplex

Deshalb ergibt eine souveräne, digitale Dateninfrastruktur großen Sinn. Dass sich das federführende Bundeswirtschaftsministerium diese Infrastruktur föderativ vorstellt, also als lose gekoppeltes Netzwerk verschiedener Anbieter, die auf die gleichen Standards und Regularien setzen, macht die Idee noch besser, aber auch komplexer umzusetzen.

Die Mitglieder Der Projektgruppe GAIA-X präsentieren sich stolz vor dem Logo der Initiative (Quelle: BMWi)

Betrachtet man die ersten Aussagen zu GAIA-X und das vom Bundesministerium vorgelegte Strategiepapier unterscheidet sich das Projekt einerseits gravierend von anderen deutschen Technologie-Initiativen und Projekten der vergangenen Jahre: GAIA-X tritt nicht an, eine neue Technologie zu entwickeln, sondern es soll vorhandene Technologien und Standards (zum Beispiel den International Data Space) nutzen, um für Deutschland und Europa eine neutrale Dateninfrastruktur aufzubauen und Angebote verschiedener Cloud-Anbieter problemlos nutzen und wechseln zu können.

Auf der anderen Seite weist GAIA-X aber auch Ähnlichkeiten mit anderen deutschen Projekten auf. Es ist komplex, es ziehen (noch) nicht alle Beteiligten an einem Strang und die Mittel (Technologie), mit denen das Ziel erreicht werden soll, sind noch nicht im Detail vorgestellt. Außerdem ist GAIA-X wieder ein defensiver Move. Die Deutschen und Eurpopäer wollen die Vormachtstellung der Hyperscaler in Sachen Cloud brechen, es ist wieder kein offensives Projekt, mit dem sich Europa digital einen Vorsprung verschaffen will, es soll ein Defizit ausgeglichen werden. Das ist an sich noch nichts schlechtes: Auch das mobile Betriebssystem „android“ war ein definsiver Schritt von Google, um Apples Siegezug zu bremsen und sehen Sie, was daraus geworden ist.

Gefahr der Irrelevanz

Die Komplexität von GAIA-X lässt sich nicht leugnen. Obwohl Minister Altmaier gern schon in der 1. Hälfte 2020 eine Organisation gegründet haben möchte, die für die Umsetzung verantwortlich sein soll, dürfte schon dieser Meilenstein extrem schwer zu realisieren sein – vor allem dann, wenn nicht nur deutsche Unternehmen involviert sein sollen. GAIA-X kann an dieser Stelle das gleiche Schicksal erleben wie viele andere Konsortien, die einen Standard schaffen wollen oder einen Standard zum Durchbruch verhelfen wollen: Sie brauchen einfach zu lange, um sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Das war in der Vergangenheit immer mehr als genug Zeit für andere Anbieter, sogenannte „Industriestandards“ zu verankern. Das hat nichts mit einem geregelten Standardisierungsprozess zu tun, sondern ist einfach eine Defacto-Norm, die durch Marktdominanz entsteht. Angesichts des Vorsprungs von AWS, Alibaba, Microsoft oder Google könnte das GAIA-X sehr schnell aufs Abstellgleis führen. Die Anwender haben einfach nicht genügend Zeit zu warten, bis die Konsortialteilnehmer einen gemeinsamen Nenner gefunden haben.

Der Anwender muss im Mittelpunkt stehen

Als ein weiteres erhebliches Manko am GAIA-X-Konzept könnte sich die mangelnde Einbindung von Anwenderunternehmen erweisen. Die bisher an der Initiative beteiligten Unternehmen und Verbände sind in erster Linie Anbieter und Anbietervertreter sowie Unternehmen, die zum Beispiel Industrie 4.0 oder IoT-Plattformen betreiben bzw. planen. Auch sie müssen zum erweiterten Kreis der Anbieterunternehmen gezählt werden. Da GAIA-X in erster Linie eine Infrastruktur und Standardisierung des Datenaustausches darstellen und kein eigener Cloud-Provider sein soll, der Cloud-Services anbietet, sondern die Grundlage dafür stellen soll, stehen und fallen die Erfolgsaussichten der Dateninfrastruktur mit der Akzeptanz der Nutzer. Diese nicht in den Mittelpunkt der Bemühungen zu stellen, könnte sich als fataler Konstruktionsfehler von GAIA-X herausstellen.

Deshalb empfiehlt VOICE dringend folgende Maßnahmen:

  • Die Bedürfnisse der Anwenderunternehmen über die Vermeidung des Vendor-Lockin hinaus in den Mittelpunkt von GAIA-X zu stellen.
  • Schnell klare Entscheidungs- und Führungsstrukturen für GAIA-X zu etablieren, die eine zügige Standard- und Normungsentwicklung erlauben.
  • Möglichst schnell eine technische Roadmap zu entwickeln, die es Anbietern möglich macht, sich zu beteiligen und Cloud- sowie Edge-Services auf dieser Basis anzubieten.
  • Schnell beispielhafte, relevante, einfach zu nutzende und für sehr viele Anwenderunternehmen nutzbare Services auf Basis von GAIA-X-Standards entwickeln und auf den Markt bringen.

Die Coffee Talks starten am 29.11.2019 um 10:30 als Webkonferenz

Es ist furchtbar viel die Rede davon, wie wichtig der IT-Nachwuchs ist.  Natürlich finden wir das auch, aber wir machen diese Nachwuchskräfte auch sichtbar – in unseren Coffee Talks. In drei Webkonferenzen (bitte anmelden bei Noreen Koselack (E-Mail: noreen.koselack@voice-ev.org)  stellen wir  Projekte von insgesamt 6 IT-Nachwuchskräften vor. Diese Projekte von Siemens, Otto, Ströer, Beiersdorf und VibeMETER haben es alle in die Finalrunde des High Potential Awards geschafft, den VOICE im Rahmen des VOICE ENTSCHEIDERFORUM verliehen hat. Die Webkonferenzen finden am 29.11., 06.12. und 13.12 jeweils um 10:30 statt. 

Die ersten beiden Projekte werden am 29.11. vorgestellt. Dabei handelt es sich um  Projekte von Beiersdorf und VibeMETER. Francesco Goertz stellt das Care-Projekt von Beiersdorf vor. Er berichtet, wie seine vierköpfige Innovationstruppe neue technische Lösungen evaluiert und daraus in verschiedenen Bereichen (Translator, Chatbots, remote Device Management und Security) zunächst Proof-of-Concepts gemacht hat. Letztlich wurden die erfolgreichen POCs in weltweit erreichbaren IT-Services von Beiersdorf umgesetzt. 

Kay Eichhorn wird die Teilnehmer darüber unterrichten, wie sich sein Start-up VibeMETER entwickelt hat und wie das Sentiment-Analytics-Tool die Stimmung von Mitarbeitern und Kunden in Echtzeit auswertet. Auf Basis dieser Analysen können Unternehmen dann sehr gezielt ansetzen, um die Stimmung von Mitarbeiter*innen und Kunden zu verbessern, zumal ihnen VibeMETER sehr individuelle Verbesserungsvorschläge macht.

Seien Sie bei diesen spannenden Projektberichten dabei. Einfach per Mail anmelden bei Noreen Koselack.

Am 6.12.209 ebenfalls um 10:30 Uhr berichten Dr. Michaela Regneri von Otto und Fabian Tinkl-Hennighausen von Siemens über ihre Projekte. Dr. Regneri präsentiert die erfolgreiche Suche nach dem Datenwert. Fabian Tinkl-Hennighausen berichtet von einem Smart Data Projekt, das die Grenzen verschiedener Bereichssilos überwindet.

Am 13.12.19, wieder um 10:30 Uhr, geben Jens Hütter von Ströer und Juraj Dollinger Lenharcik von Siemens Einblicke in ihre Initiativen. Das erste Projekt dreht sich darum, wie man KI schnell in Projekte umsetzt, die dem Business direkten Nutzen bringen. Das zweite Projekt zeigt, wie sich AI in der IT einsetzen lässt und was sie dort bewirken kann.

VOICE-Mitgliederversammlung, CIO-Zukunftswerkstatt und CIO des Jahres in einem Paket

Vom 20. bis 21. November 2019 finden an zwei Tagen hintereinander gleich drei Events mit VOICE-Beteiligung statt. Die VOICE-Mitgliederversammlung am Nachmittag des 20. und die VOICE CIO Zukunftswerkstatt am 21., gefolgt von der Gala zum CIO des Jahres. Die Reise nach Berlin lohnt sich so auf jeden Fall, zumal auf der VOICE-Mitgliederversammlung die Themen und das Budget für das kommende Jahr verabschiedet werden. Außerdem thematisieren wir den Umgang der IT mit der aufziehenden Konjunkturflaute.

Die VOICE-Mitgliederversammlung bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe.

Diese 2. Mitgliederversammlung in diesem Jahr haben wir in zwei große Themenfelder unterteilt. Zum einen behandeln wir die internen VOICE-Verbandsthemen und zum anderen möchten wir vor dem aktuellen Hintergrund der gebremsten Wirtschaftsentwicklung die Auswirkungen der Konjunkturflaute auf die IT diskutieren. Deshalb laden wir auch Anwenderunternehmen zur Mitgliederversammlung ein, die noch nicht Mitglied im Bundesverband sind.

Bei den Verbandsthemen stehen die wichtigen Entscheidungen über die Jahresziele 2020 und den Haushaltsplan an. Das 2. Themenfeld haben wir gewählt, weil wir annehmen, dass viele von Ihnen in den kommenden Monaten Budget und Projekte an die sich verschlechternde Wirtschaftslage anpassen müssen. Deshalb möchten wir im Zuge unserer Mitgliederversammlung einen Erfahrungsaustausch organisieren, in dem verschiedene, möglichst „minimalinvasive“ Anpassungs- und Priorisierungsansätze diskutiert werden können.

Block 1

13:30 – 14:30 VOICE-Verbandsthemen unter anderem mit den Berichten des Präsidenten und der Geschäftsführung über die aktuelle Entwicklung des Bundesverbandes, Themen und Haushaltsplan 2020

Block 2

14:45 – 17:15 Proaktiver Umgang der IT mit der drohenden Konjunkturflaute

Keynote Dr. Pamela Herget Wehlitz, Mitglied des VOICE-Präsidiums und CIO von MTU Aero Engine: “Welche Prioritäten setzt die Enterprise-IT in der kommenden Konjunkturflaute.

Nach den Keynotes folgen vier Themen-Sessions, in denen nach dem kurzen Impulsvortrag eines Praktikers die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen und diskutieren. Die Themen lauten:

  • Wie erhält man Digitalisierungsprojekte trotz Krise am Leben?
  • Security – geht hier auch do more with less?
  • Wie lassen sich Mitarbeiter auch in der Krise weiterentwickeln?
  • Impuls und Diskussion: Priorisierung – wie finde ich die richtigen Kriterien?

Nach der VOICE-Mitgliederversammlung sind alle Teilnehmer eingeladen zum großen Opening Dinner der diesjährigen Aktivitäten rund um den “CIO des Jahres”.

Am nächsten Tag startet, die CIO-Zukunftswerkstatt, die VOICE gemeinsam mit COMPUTERWOCHE und CIO-Magazin ausrichtet: “Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.” Das aus Antoine de Saint-Exuperys Roman “Die Stadt in der Wüste” stammende Zitat beschreibt prima, was VOICE, COMPUTERWOCHE und CIO-Magazin für die CIO Zukunftswerkstatt planen. Die Konferenz, die der Award-Gala vorausgeht, will statt vager Prognosen und Trendbeobachtung den “Möglichmachern” der IT-Community einen Raum geben, um sich zu vernetzen, sich auszutauschen und gemeinsam an den relevanten Zukunftsthemen zu arbeiten.

Innovation zwischen Buzzword und Realität

Den Auftakt für diese gemeinsame Arbeit bietet eine Reihe von Impulsen und Denkanstößen, die direkt von namhaften Vertretern aus der Community stammen. So eröffnet Timo Salzsieder (Foto), der bei der METRO AG als Chief Solution Officer und CIO agiert, den Konferenztag mit einer Keynote . Salzsieder sieht für sich und die Metro vor allem den kulturellen Wandel als eine ganz wesentliche Herausforderung auch für seine Arbeit. In der Praxis sieht das so aus, dass in Salzsieders persönlichem Blog offen und transparent die aktuellen IT-

.

Themen vorgestellt und diskutiert werden – etwa 14-tägig gibt es neue Beiträge, bei denen etwa 600 Mitarbeiter kommentieren und mitdiskutieren. “Mir geht es vor allem um Transparenz, Vertrauen und eine offene Kommunikation”, sagte der METRO-CIO jüngst im Gespräch mit dem CIO-Magazin. Diese praktischen Erfahrungen werden mit Sicherheit eine Rolle spielen, wenn er am 21. November 2019 die Zukunftswerkstatt eröffnet.

Neben der Keynote von Timo Salzsieder wollen wir uns im Rahmen einer Panel Discussion um einen “Reality Check” zum Themenkomplex Innovation kümmern. Gemeinsam mit Hanna Hennig, CIO von Osram und kooptiertes VOICE Präsidiumsmitglied (Foto), Dirk Müller, dem CIO bei Franz Haniel & Cie und Bernd Preuschoff, der als Global Head of Digital bei Schwan-Stabilo Cosmetics für die Digitalisierung verantwortlich ist,

werden wir an diesen Beispielen diskutieren, was bisherige Innovations-Initiativen gebracht haben und wie im Erfolgsfall die Gründe des Erfolgs gelagert waren . So sollen Buzzwords entlarvt und praktische Learnings aus der täglichen Praxis der Diskutanten herausgearbeitet werden.

Ergänzt wird das Programm am Vormittag durch spannende Vorträge und Dialog-Formate, die gemeinsam mit den IT-Anbietern Deloitte, Appian, Rittal, SAP und Horváth & Partners gestaltet werden.

Werkbank-Sessions: Intensive Arbeit an den Zukunftsthemen der IT

Während der Vormittag vor allem von praktischen Impulsen und Denkanstößen durch unsere Speaker geprägt ist, dreht sich am Nachmittag das gesamte Programm der Zukunftswerkstatt ums gemeinsame Diskutieren von vier ganz zentralen Themenfeldern einer tragfähigen Zukunftsagenda. Das Ziel: In den vier parallel verlaufenden, je anderthalb Stunden langen Sessions zu New Technology, New Business, New Leadership und New Work wollen wir begleitet und mitgestaltet von Anwendern für Anwender am Verständnis der Themenfelder, der Entzauberung der begleitenden Buzzwords und an konkreten Handlungsempfehlungen arbeiten.

Dafür konnten wir als “Paten” bereits Bernd Preuschoff, der als Senior Vice President & Global Head of Digital die Transformation von Schwan Cosmetics gestaltet, und Tobias Fausch, seines Zeichens Chief Information Officer der BayWa AG, gewinnen. Sie gestalten die Sessions zu New Leadership respektive New Business mit ihren eigenen praktischen Erfahrungen mit. Riccardo Sperrle, CIO von Tengelmann und kooptiertes VOICE-Präsidiumsmitglied sowie Dr. Michael Müller Wünsch, CIO von Otto und Präsidiumsmitglied von VOICE leiten die Werkbank-Sessions New Technology und New Work. Das Programm der Zukunftswerkstatt finden Sie auf der Website zum “CIO des Jahres” tagesaktuell.

Mehr als ein Award

Der 21. November steht dann ganz im Zeichen von Zukunftswerkstatt und Preisverleihung. Am Freitag, dem 22. November, klingt unser Programm mit dem “Meet-the-Winners”-Breakfast aus, bei dem Science-Slammer Henning Beck uns und den Teilnehmern auf unterhaltsame Weise die Neurochemie hinter Entscheidungsprozessen veranschaulichen wird, bevor Karen Funk und Wolfgang Herrmann die Top-Preisträger des Jahrgangs 2019 nochmals für ein spannendes Panel auf die Bühne bringen.

Dabei sein, mitfeiern!

Sie sehen: Das Programm – nicht nur der Zukunftswerkstatt – bietet reichlich Raum für Vernetzung, gemeinsames Arbeiten sowie neue Eindrücke und Inspirationen. Wir freuen uns darauf, wenn Sie ganz im Sinne des Saint-Exupery-Zitats vom Beginn dieses Textes vom 20. bis 22. November in Berlin eine Teilnahme möglich machen und wir Sie als unseren Gast begrüßen dürfen. Alle relevanten Informationen rund um den “CIO des Jahres” finden Sie wie gewohnt auf der Website www.cio-des-jahres.de. VOICE Mitglieder können sich zur Mitgliederversammlung auch auf der VOICE Online-Plattform anmelden. (Der Beitrag enhält Material von Florian Kurzmaier CIO-Magazin)

Weil es sich um eine Kooperationsveranstaltung handelt, ist die Anmeldung dieses Mal leider nicht mit einem Klick zu erledigen. Deshalb hier kurz der Weg: Wählen Sie den Link zur Registrierung zum CIO des Jahres https://www.cio-des-jahres.de/registrierung/. Dort melden Sie sich als CIO aus Anwenderunternehmen an. Nach dem „Weiter“ werden Sie gefragt, bei welchen Veranstaltungen Sie teilnehmen möchten. Wenn Sie hier Ihre Häkchen gesetzt haben, vervollständigen Sie die Einladung. Sollten Ihnen das zu viel Klicks sein, melden Sie sich einfach bei: Natalija Bublack +49 30 2084 964 82, E-Mail: natalija.bublack@voice-ev.org

VOICE ernennt Botschafter für DACH-Regionen

Mit Heinz Dille, Dominik Meier und Markus Roth hat VOICE drei neue Botschafter ernannt. Zusammen mit den bereits agierenden Botschaftern Dieter Böttcher, Carsten Hochschon und Robert Redl kümmern sie sich intensiv um die VOICE-Mitglieder in den Regionen. Sie agieren als ihre ersten Ansprechpartner. Gleichzeitig treiben sie die Vernetzung mit anderen Communities voran, unterstützen IT-Anwender mit Informationen und Know-how. Sie vernetzen die IT-Anwender in ihren Regionen untereinander und natürlich mit VOICE.

Mitglieder noch besser unterstützen


„Das Botschafterkonzept passt hervorragend zu VOICE. Damit können wir unsere bestehenden Mitglieder noch besser unterstützen und gleichzeitig schaffen wir so mehr Präsenz und Aktivität in den verschiedenen Regionen. Das macht uns noch attraktiver für neue Mitglieder“, erklärt VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck.
Mit den Botschaftern möchte VOICE in erster Linie, den Austausch von IT- und Digitalentscheidern in den Regionen intensivieren und sie bedarfsgerecht mit Informationen sowie geeigneten Ansprechpartnern versorgen. „Auf diese Weise können wir die verschiedenen Regionen intensiver einbinden, regionale Initiativen unterstützen sowie auf Bundesebene wahrnehmbar machen“, erläutert Wolfgang Storck. „Ein Bundesverband braucht starke regionale Eckpfeiler, um auf Bundesebene wirklich wirksam sein zu können. Diese Eckpfeiler wollen wir mit den Botschaftern stärken.“

Heinz Dille


Heinz Dille ist VOICE-Botschafter in der Region Bodensee und Schweiz. Der erfahrene Sourcing-Berater steht Mitgliedern und Noch-Nicht-Mitgliedern mit Know-how, Informationen und als Kontaktvermittler zur Verfügung. „Außerdem möchte ich natürlich für die VOICE-Sache werben, um Anwendern in der Region und darüber hinaus die Chance auf bessere Vernetzungsmöglichkeiten und eine Vertretung ihrer Interessen zu geben.“ Ein erstes Treffen in der Region Bodensee ist für den 12. November 2019 geplant. Location und Zeit werden in Kürze bekanntgegeben.

Dominik Meier


Dominik Meier ist ebenfalls als VOICE-Botschafter unterwegs und kümmert sich um die Region Baden-Württemberg. Meier ist ein erfahrener IT-Berater und schwerpunktmäßig im Raum Karlsruhe tätig. „Ich freue mich auf meine Tätigkeit als VOICE-Botschafter. Ich werde Interessierte aktiv ansprechen, mit Infos versorgen und versuche, alle Fragen zu beantworten, die Mitglieder und Noch-Nicht-Mitglieder zu VOICE haben.“

Markus Roth


Last but not least arbeitet Markus Roth als VOICE-Botschafter in der Region Rhein-Neckar. Der studierte Informatiker ist Java-Experte und fungiert als Vermittler im Java-Segment. Auch er ist angetreten, Mitglieder und Nicht-Mitglieder in der Region zu unterstützen. „Als VOICE-Botschafter sehe ich mich in erster Linie als Kümmerer. Die ersten Kontakte sind geknüpft und ich bin gespannt auf die weiteren Gespräche mit Mitgliedern und Mitgliedern in spe.“
„In den kommenden Monaten werden wir weitere Botschafter ernennen. Unser Ziel ist es, innerhalb der kommenden 12 Monate in den wichtigsten deutschen Metropol-Regionen sowie in Österreich und der Schweiz mit VOICE-Botschaftern vertreten zu sein“, erklärt Thorsten Schmiady, Chief Knowledge Officer von VOICE.

Alle VOICE-Botschafter (v.l.n.r): Dieter Böttcher, Heinz Dille, Carsten Hochschon, Dominik Meier, Robert Redl, Markus Roth

VOICE ENTSCHEIDERFORUM verhandelt aktuelle IT- und Digitalthemen

Hochkarätige Sprecher sind unter anderem Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik; Staatsekretär Stefan Muhle, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit und Digitalisierung des Landes Niedersachsen, Dr. Frank Biendra, IT- und Digitalgeschäftsführer der DFB GmbH; Dr. Rasmus Rothe, Vorstand des KI-Bundesverbandes, Tobias Goldschmidt, Staatsekretär aus Schleswig Holstein, sowie der Security Blogger fefe.

Doch den Schwerpunkt des 2tägigen Events bilden die acht Workshops, in denen sich die Teilnehmer unter der Leitung erfahrener Experten über die Themen austauschen. Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen werden dokumentiert und kurz nach dem VOICE ENTSCHEIDERFORUM allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise ist ein optimaler Wissenstransfer sichergestellt. Außerdem sind die Resultate Ausgangspunkt für die weitere inhaltliche Arbeit in den THEMENFOREN, die VOICE unterjährig anbieten wird.

Die Themen der Workshops lauten:

  • Ohne Cyber Security keine Digitalisierung unter der Leitung von Professor Norbert Pohlmann, Institut für Internet-Sicherheit (ifis) und Dr. Rolf Reinema, ZF Group.
  • Plattform Ökonomie unter der Leitung von Daniel Gerster, Universität St. Gallen & Director, Information Services Group, Inc. und Laibing Yang, Knooing GmbH.
  • Der CIO als Innovator unter der Leitung von Helge-Karsten Lauterbach, Bilfinger Global IT GmbH und Christoph Hecker, Kobaltblau Management Consultants GmbH.
  • Change-Management im Mittelstand unter der Leitung von Dr. Matthias Behrens, Interim Manager und Andreas Wartenberg, Hager Unternehmensberatung.
  • Software Defined Infrastructure unter der Leitung von Frank Benke, Hahn Group GmbH und Dietmar Hensch, Kramer & Crew GmbH.
  • KI/AI – die neue Technik integrieren unter der Leitung von Fabian Schladitz, Capgemini und ein Vertreter aus einem Anwendungsunternehmen.
  • Digital Europe unter der Leitung von Thomas Niessen, Trusted Cloud und Steve Purser, ENISA.
  • High Potentials Only unter der Leitung von Patrick Quellmalz, ZF Group und Thomas Luister, Siemens AG.

Außerdem möchten wir Sie noch auf unseren High Potential Award aufmerksam machen, den VOICE anlässlich des ENTSCHEIDERFORUM zum 2. Mal verleiht. Der VOICE High Potential Award ist ein Ideenwettbewerb für die Führungskräfte von morgen in Unternehmen und Start-Ups rund um innovative IT-bezogene Projekte. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich zum VOICE ENTSCHEIDERFORUM anzumelden, finden Sie unter http://voice-entscheiderforum.org/