Das war VOICE »IT Applied« auf der CeBIT 2016

VOICE zieht positives CeBIT-Fazit

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums VOICE e.V.  zieht Bilanz von "VOICE IT Applied":

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VOICE-Bundesverband der IT-Anwender e.V. zieht ein positives Fazit der CeBIT 2016. Zum Stand in Halle 4 kamen deutlich mehr Besucher als im Vorjahr. Das Programm IT Applied stieß auf großen Zuspruch. Mit der Präsentation der Ergebnisse der VOICE-eigenen Studien CIO Agenda und Zufriedenheitsindex Lizenzpreisgestaltung konnte der Anwender-Verband starke inhaltliche Akzente setzen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe“, erklärt VOICE-Vorsitzender Dr. Thomas Endres. „Nach einem verhaltenen Beginn am Montag entwickelte sich die Zahl unserer Gäste sehr positiv. Wir freuen uns besonders, dass nicht nur VOICE-Mitglieder den Weg zu uns gefunden haben, sondern auch IT-Entscheider, die großes Interesse an unserem CeBIT-Programm IT-Applied und unseren Verbandsinhalten gezeigt haben.“ Richtung CeBIT-Veranstalter betonte Endres die Bedeutung der Messe als Treffpunkt für die gesamte IT- und Digitalisierungszene in Deutschland: „Es gibt nach wie vor keinen anderen Platz in Deutschland und in Europa, an dem man an einem Ort in so kurzer Zeit so viele hervorragende Gesprächspartner findet.“

Tageszusammenfassung 18.03.2016: "e-Skills - Entwicklung einer Wettbewerbsfähigkeit"

Unser Tagespartner, die Technische Universität München, zeigt auf dem Messestand den Studiengang des Executive MBA in Business & IT. Mit diesem Studium, das IT und hochwertige Businesskenntnisse vereinigt, ist das Tagesthema „e-Skills – Entwicklung einer Wettbewerbsfähigkeit“ gesetzt. Der Schüler Philipp Kalweit, Betreiber von netzsecurity.org und Mitglied im LeineLab Hackerspace Hannover e.V. provoziert mit den folgenden drei Thesen: 1) Sicherheit existiert nicht. 2) Sicherheit ist eine Illusion und 3) Vertreten Sie Ihre (eigenen) Interessen. Auch im anschließenden Vortrag von David M. Heimbring steht der Mensch im Mittelpunkt. Die von skills development solutions GmbH entwickelte Plattform hebt analog geprägtes Denken und Handeln auf eine digitale Plattform, die durch „intelligente“ Re- und Interaktion den Menschen zur Weiterentwicklung seiner Skills bringt.

Speziell mit dem IT-Profil beschäftigen sich die beiden nächsten Vorträge: Klaus Behrla (Linux Professional Institut e.V. [LPI]) stellt die 40 IT-Kompetenzen im Rahmen des e-Competence Framework (e-CF) der EU vor. Das Framework vereinfacht HR-Prozesse durch entsprechende Standardisierung bei Ausschreibung und Qualifizierung. Im Idealfall matchen Kompetenzen und berufliche Zertifizierungen. Prof. Dr. Andreas Wamsler von der Daimler AG hat das bereits 2012 erkannt. In einer weltweiten (!) Standardisierung des Skill Managements (SkM) wurden unter Einbeziehung des Betriebsrates 7000 IT-Mitarbeiter des Konzerns eingebunden und auf freiwilliger Basis in 12 IT-Berufsbilder mit 4 Leveln kategorisiert. Mit jedem Mitarbeiter werden Zielberufsbilder definiert, auf die entsprechend zielgerichtet und effektiv hintrainiert werden kann. Die Beteiligungsquote von 60% zeigt den Erfolg der Bemühungen. Den Abschluss des letzten CeBIT-Tages bildeten Ralf Bodczian (SelectionConsult GmbH) und Nathalie Tumler (Academy Cube gGmbH), die die Klammer der Themen mit der Vorstellung einer neuartigen Online-Plattform schlossen.

Tageszusammenfassung 17.0.2016: "Lizenzmanagement - Pflicht oder Kür?"

Das Thema Lizenzmanagement erhitzt durchaus die Gemüter. Aus gutem Grund: Die VOICE-Studie „Zufriedenheitsindex Lizenzpreisgestaltung“ belegt eindrucksvoll die Unzufriedenheit der Anwender mit der Lizenzpolitik. Dementsprechend forderte VOICE-Vorstandsmitglied Constantin Kontargyris in seiner Eröffnung des Thementages:

  • Einfache und transparente Lizenzbestimmungen sowie –metriken
  • Einbeziehung der Anwender in die Diskussion über neue Lizenzmodelle
  • Bessere Dokumentation und kostenfreies Bereitstellen detaillierte Lizenzinformationen

Jörg Rieker von Deloitte & Touche sowie Berater der VOICE-Arbeitsgruppe "Software Asset Management" erläuterte die Gründe und Voraussetzungen für Software Asset Management as a Service. Der Anwender käme damit zwar nicht aus seiner Verantwortung gegenüber dem Hersteller heraus, entlaste aber seine Organisation erheblich. Außerdem seien etliche Anbieter weniger misstrauisch, wenn sie wissen, dass Anwender von einem SAM-Servicedienstleister betreut werden.

Im abschließenden Anwender-Anbieter-Dialog ging es um die Themen Lizenzmanagement und Sourcing. Beiteiligt waren Stefanie Kemp von RWE, Constantin Kontargyris vom TÜV Rheinland, Bernd Schäfer von der Information Service Group, Swen Rehders von NTT Data sowie Jörg Rieker von Deloitte & Touche.  Interessanterweise war das Thema Lizenzmanagement zwischen den IT-Serviceunternehmen und den Anwendervertretern kaum umstritten. Beide Gruppen leiden unter dem Thema und wünschen sich klare, auch international gültige Regeln der Anbieter. Der Aufwand für ein Unternehmen, seine Lizenzen ordnungsgemäß zu managen, steige durch Software as a Service und andere Cloud-Delivery-Konzepte stark an.  Eine Vereinfachung der Situation durch Cloud Computing erwarten alle Diskutanten erst langfristig. Kurzfristig erhöhe die Cloud die Komplexität in Lizenzmanagement und Sourcing. Die On-Premises-Welt und die Cloud-Welt laufen parallel und in beiden Welten gelten zum Teil sehr unterschiedliche Lizenz- bzw. Subskriptionsmodelle.

Tageszusammenfassung 16.03.2016: "Aufbau einer präventiven Cybersicherheitskultur"

Thomas Rössler, Mitglied des VOICE-Präsidiums und CIO der Stadtwerke Gießen, betonte in seiner Begrüßung, die zunehmende Bedeutung des Themas Sicherheit im digitalen Zeitalter. „Digitale und physische Systeme verbinden sich immer stärker. Security wird damit immer stärker zum deutlich umfassenderen Safety-Thema, das sowohl Cyber-Security als auch physische Sicherheit umfasst. Deshalb müssen wir uns dieses Themas deutlich intensiver widmen.“ Außerdem forderte der VOICE-Präsident ein Ende des Sicherheitstaylorismus im Mittelstand. Wir brauchen mehr Security-Unterstützung für mittelständische Unternehmen. Sie können es sich nicht leisten für jede neue Bedrohung einen Spezialisten einzustellen. Dabei kann, so Rössler, sicher auch das Cyber Security Competence Center VOICE helfen.

Über die vertraglichen Aspekte von Sicherheit referierte Dr. Alexander Duisberg von der internationalen Rechtsanwaltskanzlei Bird & Bird. Sein wichtigster Hinweis: Sicherheit ist schon aus Haftungsgründen ein Vorstands- oder Geschäftsführungsthema. Manfred Tubach vom Sicherheitsberater usd AG berichtete darüber, wie sich Sicherheits-Awareness bei Mitarbeitern und Managern schaffen und in effektive Maßnahmen umsetzen lässt.
Kriminalhauptkommissar Andreas Bruns vom Cybercrime Kompetenzzentrum des LKA Nordrhein-Westfalen sprach über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem LKA und berichtete über aktuelle Sicherheitsbedrohungen wie Spear Phishing und Water Hole Attacks oder Ransomware. Er empfahl allen Unternehmen dringend, stringente Prozesse für den Schadensfall zu entwickeln. Wenn man erst im Schadensfall beginnt zu überlegen, welches jetzt die wichtigsten Schritte sind, um mögliche Schäden zu minimieren, wird alles viel zu lange dauern, warnte der Hauptkommissar beispielsweise.

Thomas Niessen vom Kompetenznetzwerk Trusted Cloud stellte das Label Trusted Cloud vor. Für diese vom BMWi unterstützte Zertifizierung können sich Anbieter bewerben. Wird ihnen das Label erteilt, können Anwender sicher sein, dass sie allen gesetzlichen Vorgaben in Deutschland entsprechen und sie dem Anbieter vertrauen können. Das Trusted Cloud Portal nimmt am 17.03.2016 um 10 Uhr seine Arbeit auf. In seiner Vorstellung des VOICE Cyber Security Competence Centers warb Jürgen Sturm, CIO der ZF Friedrichshafen für das Netzwerk, das in den zwei Jahren seiner bisherigen Existenz die Zahl seiner Mitstreiter verdoppeln konnte. Er forderte Unternehmen auf, sich ebenfalls im CSCC zu engagieren. „Wissen vermehrt sich, in dem man es teilt“, warb Sturm. Das ist im Bereich Sicherheit extrem wichtig. Außerdem, so der CIO weiter, sei es kein Wettbewerbsvorteil, wenn ein Unternehmen sicher sei, aber es sei ein Standortnachteil für Deutschland, wenn Unternehmen nicht genug für ihre Cybersicherheit tun würden.

Andreas Bruns, Kriminalhauptkommissar des LKA NRW über aktuelle Entwicklungen der Cybercrime:


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Tageszusammenfassung 15.03.2016: "Kommen Sie noch ohne Digitalisierung aus?

In seiner Eröffnung ging VOICE Vorstand und CIO der Sto SE & Co KGaA  Dr. Andreas Rebetzky auf die Notwendigkeit ein, die Digitalisierungs-Skills in den Fachabteilungen zu erhöhen. „Das Thema stellt große Herausforderungen an die gesamten Unternehmen, die Enterprise IT kann das nicht allein stemmen“, sagte er. Dr. Carlo Velten, Mitbegründer und Chief-Analyst von VOICE-Researchpartner Crisp Research stellte ein Digital Readyness Assessment vor, an dem sich VOICE-Mitglieder zu günstigen Konditionen beteiligen können. Es hilft den Unternehmen bei der Standortbestimmung. Das Assessment beantwortet Fragen nach dem Reifegrad der eigenen Digitalisierungsbemühungen, macht deutlich, welche Elemente fehlen und erlaubt einen Vergleich mit anderen Unternehmen. „Wir freuen uns, darauf, wenn VOICE-Mitglieder das Assessment nutzen. Je größer die Datenbasis, desto valider sind die Vergleiche und desto wertvoller wird das Ganze“, sagte Dr. Carlo Velten.

Über Smart Data diskutierte VOICE-Service-Leiter Patrick Quellmalz mit Dr. Andreas Rebetzky, Dr. Alexander Tettenborn vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Professor Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik sowie mit dem VOICE-Vorsitzenden Dr. Thomas Endres. Dabei sieht Professor Liggesmeyer die deutschen Unternehmen in Sachen Smart Data zum Beispiel im Vergleich zu amerikanischen Unternehmen nicht schlecht dastehen. Thorsten Schwarz von der Comma Soft zeigte auf, wie Unternehmen es mit einfachen Mitteln schaffen können, das komplexe und hochvolumige Datenaufkommen für sich nutzbar zu machen.
Das Startup KONUX entwirft intelligente Sensoren, die zum Beispiel bei der Deutschen Bahn die Qualität des Schienennetzes permanent prüft, damit Wartungsmannschaften eventuell nötige Arbeiten zeitnah planen und erledigen können. Ein weiteres Startup, Building Radar, könnte selbst der konservativen Baubranche digital auf die Füße helfen. Sie stellten eine Suchmaschine für Bauprojekte vor, die die mitunter über 5 Stunden pro Tag dauernde Recherche eines Vertriebsmitarbeiters nach Bauprojekten drastisch verkürzt. Die Suchmaschine recherchiert die Projekte nicht nur selbsttätig im Netz, sondern überwacht ihre Fortschritte auch per Satellit. Die Bilder werden ihr über den Kooperationspartner ESA zur Verfügung gestellt.

Ein Workshop mit Freeformers zeigte den Anwesenden, wie in kürzester Zeit der Prototyp für eine App entstehen kann. Zum Abschluss des Tages berichtete Thorsten Köhler von YOUR SL, die zu Salesforce gehört, darüber, wie Unternehmen digitale Transformation gestalten können. Es geht nicht nur darum, das Unternehmen zu verstehen, sondern auch den dahinterstehenden Kunden, der das Ganze letztlich bezahlt. Am Beispiel Coca Cola beschreibt Köhler den Weg zum Erfolg. Ein Thema war die Kommunikation im Unternehmen. Coca Cola setzt Chatter als Collaboration-Tool ein und hat ein Social Intranet für die Mitarbeiter aufgebaut, in dem sie sämtliche Informationen abrufen und speichern können, die sie benötigen. Die Wiederverkäufer wurden über einen Webshop angebunden, in dem sie ihre Bestellungen 24 x 7 abwickeln können. Das ganze System mit sämtlichen Applikationen läuft in der Salesforce Cloud. Mit diesen Maßnahmen hat Coca Cola Deutschland seine Umsätze und seine Margen deutlich erhöhen können.

Prof. Dr. Peter Liggesmeyer zum Thema "Smart Data" im Anschluss an die Podiumsdiskussion zum selben Thema:

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Tageszusammenfassung 14.03.2016: "Beschleunigung durch Digitalisierung"

In seiner Eröffnung legte Dr. Thomas Endres großen Wert auf die Zusammenarbeit von Business und IT. Nur wenn alle Bereiche eines Unternehmens in Sachen Digitalisierung an einem Strang ziehen, kann diese große Aufgabe gelingen, vor der praktisch alle Unternehmen stehen. Wie zentral die Rolle ist, die die Enterprise IT in Sachen Digitalisierung spielt, macht nicht zuletzt die „CIO Agenda“ deutlich, die der Vorsitzende des VOICE-Präsidiums kurz vorstellte. Demnach wachsen  bei 39% der befragten Unternehmen die IT Budgets, bei 44% bleiben sie gleich. "Wenn man bedenkt, dass unsere Produktionskosten durch weitere Automatisierung eher sinken, gibt uns diese Entwicklung einen größeren Gestaltungsspielraum als in der Vergangenheit.“ Ebenfalls interessant waren die Prioritäten, die die VOICE-Mitglieder nannten. Ihre drei wichtigsten Themen sind Availability, Security und Enterprise Collaboration. Dass die Prognosen der Anbieterschaft von diesen Prioritäten deutlich abweichen, kommentierte Endres als nicht wirklich überraschend. Allerdings ist schon erstaunlich, dass bei einer entsprechenden Umfrage des Bitkom die Themen Security, Cloud und Machine to Machine Communication auf den ersten Rängen landeten.
 
Dr. Carsten Bange ging in seinem Vortrag „Analytics und Big Data Use Cases als Basis der Digitalisierung“ unter anderem auf die Hürden ein, denen Big Data-Projekte in Unternehmen gegenüberstehen. Ganz oben auf der Liste stehen Datenschutz und Datensicherheit, gefolgt von fehlendem fachlichen und technischen Know-how. An fünfter Stelle hatten die Teilnehmer der BARC-Befragung die Kosten genannt. Auf die Frage nach der Rolle von Big Data in den Unternehmen stellte Nico Rehmann vom Beratungshaus Arithnea die Frage „Mit wem ist die Macht – CIO oder CMO“. Er konnte sie eindeutig beantworten. In Sachen IT bleibt der Einfluss des CIOs unbestritten. Die vor einigen Jahren von Gartner aufgestellte These, wonach der Chief Marketing Officer künftig wesentliche Teile des Budgets beeinflussen werde, hat sich nicht bewahrheitet. Der CIO ist nach wie vor der Dirigent. Er orchestriert die Enterprise IT und koordiniert auch die Elemente, die nicht direkt in seinem Einflussbereich liegen. Comma Soft COO Benjamin Schulte schilderte den Weg zur digitalen Transformation. In vielen Unternehmen sind bereits verschiedene Use Cases vorhanden. Aufgabe der Enterprise IT sei es nun, diese zu orchestrieren, um Synergieeffekte zu haben.

Im Vortrag von Dr. Karsten Schweichhart und Dr. Alexander Hildenbrand vom SOA Innovation Lab ging es um das Zusammenspiel von Architekturmanagement und Digitalisierung. Den beiden Vorstandsmitgliedern des SOA Labs zufolge ist die Digitalisierungsaufgabe ohne Architekturmanagement nicht zu stemmen. „Nur das Architekturmanagement macht die Komplexität beherrschbar, die die Digitalisierung in die Unternehmensprozesse hineinbringt“, erklärte Schweichhart. Sie stellten den „Digital Navigator“ vor, mit dem Unternehmen überprüfen können, welche Fähigkeiten sie für die Digitalisierung ihres Unternehmens benötigen und in welchem Reifegrad sie bereits in ihren Organisationen vorhanden sind.

Wolfgang Storck, Geschäftsführer VOICE e.V. gibt eine Einschätzung zum ersten Messetag ab:

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Programm VOICE "IT Applied"

Der VOICE-Stand empfängt seine Mitglieder, Partner und Gäste während der gesamten Messe-Zeit von 09.00-18.00 Uhr.
Das Vortragsprogramm startet täglich ab 13.00 Uhr, Abweichungen entnehmen Sie bitte der Agenda.

Montag, 14.03.2016: "Beschleunigung durch Digitalisierung"

Themenpate: Dr. Thomas Endres Vorsitzender des Präsidiums VOICE e.V.
Tagespartner: Business Application Research Center - BARC GmbH

13.00 Uhr: Begrüßung durch Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums VOICE e.V.

13.30 Uhr: "Analytics und Big Data Use Cases als Basis der Digitalisierung" - Dr. Carsten Bange, Business Application Research Center - BARC GmbH

14.00 Uhr: "CIO oder CMO - mit wem ist die Macht?" - Nico Rehmann, ARITHNEA GmbH

14.30 Uhr: "Der Weg der digitalen Transformation - Eine Brücke zwischen Daten-Visionen und Daten-Realitäten" - Benjamin Schulte, Comma Soft AG

15.00 Uhr: Netzwerkzeit

15.30 Uhr: "Transformation not completed" - Dr. Alexander Hildenbrand, Dr. Karsten Schweichhart, SOA Innovation Lab e.V.

16.00 Uhr: "Bringing Technology into Internet of Things" - Henri de Jong, Quantoz (Gewinner "Disruptive Technology Challenge" Bird & Bird)

16.30 Uhr: Netzwerkzeit

Dienstag, 15.03.2016: "Kommen Sie noch ohne Digitalisierung aus?"

Themenpate: Dr. Andreas Rebetzky, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./ Sto AG
Tagespartner: Crisp Research AG

11.00 Uhr: Presse-Roundtable "IT meets Press": „Plattformen für die Digitale Transformation“ - nur auf Einladung

13.00 Uhr: Begrüßung durch Dr. Andreas Rebetzky, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./ Sto AG

13.10 Uhr: "Digital Readyness Assessment" - Dr. Carlo Velten, Crisp Research AG

13.40 Uhr: "How Data Science Works - watching a Data Artist" - Thorsten Kranz, Comma Soft AG

14.00 Uhr: "Podiumsdiskussion: Smart Data" - Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums VOICE e.V.; Dr. Andreas Rebetzky, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./ Sto AG; Dr. Alexander Tettenborn, BMWi; Prof. Peter Liggesmeyer, Präsident Gesellschaft für Informatik e.V.; Moderator: Patrick Quellmalz, VOICE e.V.

15.00 Uhr: Netzwerkzeit

15.25 Uhr: "Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Start-up und Großkonzern" - Thies Hofmann, Konux (Gewinner "Disruptive Technology Challenge" Bird & Bird), Dr. Hanno Harland, Deutsche Bahn AG

15.50 Uhr: "Bau 2016 - Die digitale Revolution verspätet sich" - Paul Indinger, Leopold Neuerburg, Bastian Burger, Building Radar (Gewinner "Disruptive Technology Challenge" Bird & Bird)

16.15 Uhr: Workshop "Ideation + Prototyping" - Markus von der Lühe, Anjali Multani, Freeformers Deutschland GmbH

17.00 Uhr: "Kundenfokus neu definiert: 5 Schritte zur erfolgreichen Digitalen Transformation" - Thorsten Köhler, YOUR SL GmbH

ab 18.00 Uhr: "VOICE After Work: [digitaler] hot stuff" im CEC - für Mitglieder, Partner und IT-Entscheider aus Anwenderunternehmen. Anmeldungen unter: cebit@voice-ev.org

09.00-17.00 Uhr: "Zukunft zum Anfassen": NUISOL - Agentur für digitale Aha-Erlebnisse
- 3D Scanner und 3D Drucker
- Myo Unterarm Gesture Control
- Leap Gesture Control
- Amazon Echo Voice Control
- Telepathy Jumper Wearable (Die professionelle “Google Glass” aus Japan)
- Smartwatches mit Beacon Demo Projekt
- Virtual Reality

NUISOL wird ebenfalls auf der "VOICE After Work" vertreten sein.

Mittwoch, 16.03 2016: "Aufbau einer präventiven Cybersicherheitskultur"

Themenpate: Thomas Rössler, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./ Stadtwerke Gießen AG
Tagespartner: usd AG

11.00 Uhr: Workshop "Ideation + Prototyping" - Markus von der Lühe, Anjali Multani, Freeformers Deutschland GmbH

13.00 Uhr: Begrüßung durch Thomas Rössler, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./ Stadtwerke Gießen AG

13.10 Uhr: "Sicherheit über vertragliche Aspekte erhöhen" - Dr. Alexander Duisberg, Bird&Bird LLP

13.30 Uhr: "Security Awareness & Compliance" - Manfred Tubach, usd AG

14.15 Uhr: "Aktuelle Entwicklungen der Cybercrime" - Andreas Bruns, Landeskriminalamt NRW

14.40 Uhr: Netzwerkzeit

15.30 Uhr: "Trusted Cloud - Der Weg zur vertrauenswürdigen Cloud-Lösung für den Mittelstand" - Thomas Niessen, Kompetenznetzwerk Trusted Cloud e.V.

16.00 Uhr: "Erfahrungsbericht CSCC" - Dr. Jürgen Sturm, ZF Friedrichshafen AG

16.20 Uhr: Netzwerkzeit

09.00-17.00 Uhr: "Zukunft zum Anfassen": NUISOL - Agentur für digitale Aha-Erlebnisse
- 3D Scanner und 3D Drucker
- Myo Unterarm Gesture Control
- Leap Gesture Control
- Amazon Echo Voice Control
- Telepathy Jumper Wearable (Die professionelle “Google Glass” aus Japan)
- Smartwatches mit Beacon Demo Projekt
- Virtual Reality

Donnerstag: 17.03.2016: "Lizenzmanagement – Pflicht oder Kür?"

Themenpate: Constantin Kontargyris, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./TÜV Rheinland AG
Tagespartner: Deloitte & Touche GmbH

13.00 Uhr: Begrüßung durch Constantin Kontargyris, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./TÜV Rheinland AG

13.15 Uhr: "Positionspapier: Erbringung von SAM Managed Services unter Beachtung der aktuellen Safe Harbour- sowie Audit-Anforderungen" - Jörg Rieker, Deloitte & Touche GmbH

13:40 Uhr: "Positionspapier Lizenzmetriken" - Jörg Rieker, Deloitte & Touche GmbH; Patrick Quellmalz, VOICE e.V.

14.00 Uhr: "SAM-Studie: Entwicklung des SW-Lizenzmarktes" - Kai Lemke, GLASER LEMKE Managementberatung GmbH; Patrick Quellmalz, VOICE e.V.

14.30 Uhr: Netzwerkzeit

15.30 Uhr: "Anwender-Anbieter-Dialog zu Lizenzmanagement und Sourcing" - Constantin Kontargyris, VOICE e.V./TÜV Rheinland AG; Swen Rehders, NTT DATA Deutschland GmbH/BITKOM e.V.; Bernd Schäfer, Information Services Group/BITKOM e.V.; Stefanie Kemp, RWE IT GmbH; Jörg Rieker, Deloitte & Touche GmbH; NN, Microsoft: Moderator: Christoph Witte, VOICE e.V.

16.30 Uhr: Netzwerkzeit

Freitag, 18.03.2016: "eSkills - Entwicklung einer Wettbewerbsfähigkeit"

Themenpate: Prof. Dr. Helmut Krcmar, koopt. Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./Technische Universität München
Tagespartner: Technische Universität München mit eMBA

10.15 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Helmut Krcmar, koopt. Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./Technische Universität München

10:30 Uhr: "Jugendliche und Computer. Unsere zukünftige Informationsgesellschaft?: Problemanalyse" - Philipp Kalweit, netzsecurity.org

11.00 Uhr: "Von e-Skills zu soft-skills - oder: wie die Digitalisierung die Weiterentwicklung von sozialen Kompetenzen unternehmensweit ermöglicht" - Dr. Olaf-Rüdiger Hasse, David M. Heimbring, skills development GmbH

11:45 Uhr: "Das eCompetence Framework - die neue Norm DIN EN 16234-1" - Klaus Behrla, Linux Professional Institut e.V.; Prof. Dr. Andreas Wamsler, DAIMLER AG

12:30 Uhr: "Matching  Plattform Skills-Fokus, Qualifizierung" - Nathalie Tumler, Academy Cube gGmbH; Ralf Bodczian, SelectionConsult GmbH

13.00 Uhr: Netzwerkzeit und Ausklang

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"Rückblick VOICE »IT Applied« auf der CeBIT 2015"

Highlights vom 5. Tag

VOICE IT Applied @ CeBIT: Mobilität und Big Data: No Mobile (Strategy) – No Business

Am letzten Tag der CeBIT standen bei VOICE die Themen Big Data und Mobilität im Fokus. Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE Präsidiums, führte durch die verschiedenen Veranstaltungen, die aus Praxis-Vorträgen, Analystenperspektive und konkreten Innovations-Beispielen bestanden.

Den Wandel im mobilen Business und bei Big Data zeigten Dr. Hennig Dransfeld und Holm Landrock von der Experton Group auf: vom Device, das zur reinen Commodity wird bis zum damit eng verbundenen Trend, Content als den zentralen Fokus im mobilen Umfeld zu betrachten. In der unternehmensinternen Betrachtung stellt Experton die Aufgaben im Bereich „Business to Employee“ in den Vordergrund. Dass es bei Daten vor allem auf ihre Interpretation ankommt, belegt die Antwort auf die Frage “Was ist 3 und 7 und 22 und 63?“ Nämlich „Speicherplätze für TV-Sender auf einer Fernbedienung. Als Praxistipp stellte Experton einen Leitfaden vor, mit denen IT-Verantwortliche die Gespräche mit Ihren Fachabteilungen zu neuen Geschäftsmodellen führen können.

Optimale Unterstützung bei der Entscheidungsfindung anhand von einfachen Darstellungen, steht bei DEFTECH im Vordergrund. Das Projekt der Schweizer Armee mit der Quantinum AG hat zum Ziel, disruptive Technologien im zivilen und militärischen Bereich zu identifizieren sowie deren Auswirkungen abzuschätzen. Vorgestellt wurde, wie es gelang, die sehr vielen Informationen zu Technologien (die aus verschiedenen Kanälen, mit unterschiedlicher Qualität publiziert werden) zu erfassen, zu analysieren und gezielt an die Bedarfsträger zur Entscheidungsunterstützung zu übermitteln. Den DEFTECH-Analysten werden nun im App-Style Informationen zu Trends, Daten-Entwicklungen im inhaltlichen oder zeitlichen Verlauf über Märkte hinweg aufgezeigt.

Data Scientist - The Sexiest Job in the 21st Century?! Frank Pörschmann, Mitglied des Vorstandes der Digital Analytics Association e.V. skizzierte, mit welchen HR-Ansätzen Unternehmen nach Data Scientists suchen und welche Herausforderungen sich für die Integration, Zusammenarbeit und vor allem auch das Onboarding dieser neuen Mitarbeiter ergeben. Ohne diese Rolle und Qualifikation werden die Daten-Potentiale nicht gehoben werden können. Um die Ziele von Big Data Projekten  zu erreichen - von denen heute laut Frank Pörschmann noch bis zu 65% scheitern - sollten Unternehmen sich die Frage nach der eigenen unternehmerischen Kompetenz in diesem Bereich stellen und die entsprechenden Entwicklungen in den Unternehmen und den Personalabteilungen anstoßen. Diese Schritte sind für den Aufbau analytischer Personen-Kompetenz und deren organisatorischer Verankerung in den Unternehmen dringend notwendig.

Daten sind schnittstellenübergreifend – auch in der Mobilitäts- und Transportindustrie. Um Reisenden das Versprechen von "seamless Travel" zu ermöglichen, die sie von der Idee bis zur Ankunft zu zu zufriedenen Kunden macht, fördert Lufthansa die Aggregation von Reiseinformationen und Daten rund um den Flughafen, Security, Landkarten, Fluginfos. Christian Umbach stellte Ansätze und Lösungen vor, wie mit Unterstützung des LH-Innovation-Hub und der IT Partnerschaften mit Startups im digitalen Business erfolgreich eingegangen und gestaltet werden können. Diskutiert wurden Szenarien, mit denen  traditionellen Unternehmen Geschäfts- und Kundenmodelle aufbauen können, die sonst nur in Startup-Bereichen vermutet werden. Aufgezeigt wurde auch, welche innovativen Angebote oder Services sich rund um bestehende Geschäftsmodelle entwickeln lassen, wenn das Wissen über Kunden und das eigene Leistungssystem intelligent verbunden werden.

Der abschließende Vortrag von Dr. Volker Stümpflen, CEO der Clueda AG, zeigte den Einfluss disruptiver Technologien auf die Märkte und den Beitrag semantischer sowie assoziativer Wissensverwertung und -analysen mit einem professionellen Blick auf Daten. Durch ihre Analyse lassen sich ergänzende Services und neue Geschäftsmodelle sowie innovative Lösungen entwickeln.

Highlights vom 4. Tag

VOICE IT Applied @ CeBIT: Sourcing , Cloud und Asset Management: Einkauf als strategische Waffe

Heute standen bei VOICE die Themen Sourcing, Cloud und  Asset Management im Fokus. Dr. Matthias Behrens, Mitglied des VOICE Präsidiums und Interims CIO, führte durch die dreistündige Veranstaltung, die aus Praxis-Vorträgen,  Analystenperspektive und einer Podiumsdiskussion bestand.

Lutz Peichert, Vorstand Advisory der Experton Group, beschrieb den Wandel vom traditionellen IT-Sourcing hin zu Cloud-geeigneten kollaborativen Partnerschaften zwischen Lieferanten und Anwendern.  Im Zeitalter der Digitalisierung, so Peichert, agiere die IT nicht mehr nach dem langjährig gültigen Schema Plan, Build, Run, sondern nach dem Motto: Design, Procure, Manage. Diese neue Mantra sei vor allem deshalb nötig, um dem Wandel vom Produkt hin zum IT-Service gerecht zu werden.

Dabei kommen Anwenderunternehmen nicht umhin, ihre Lieferanten zu klassifizieren.  Peichert teilt ein in Lieferanten, die man hat, solche die man braucht und die, die man haben will.  In die erste Kategorie fallen Anbieter von Commodity-Produkten und Services. Da gehe es in erster Linie darum, dass die versprochenen Leistungen zum vereinbarten Preis bereitgestellt werden. In die zweite Klasse subsumiert er die Lieferanten, auf die das Unternehmen nicht verzichten kann – entweder weil sehr viel in seine Technologie investiert wurde oder weil es sich um singuläre Lösungen handelt, die nicht aus anderer Quelle bezogen werden können. In die dritte Kategorie fallen die Lieferanten, die mehr leisten, als „nur“ ihre Lösungen bereitzustellen. Sie sind Partner auf Augenhöhe, die auch zu Rate gezogen werden, wenn es um neue Geschäftsfelder geht. Diese reden nicht nur mit der IT, sondern auch mit der Businessseite und der Geschäftsführung der Anwenderorganisation.  Sie verfügen darüber hinaus über ein gerüttelt Maß an Branchen-Know-how, dass den Anwendern ebenfalls zu Gute kommt. 

Die anschließende Präsentation „SAM: Der Weg in die Cloud“  wurde von zwei Anwenderunternehmen und zwei Beratern bestritten. Andreas Köhler, Director of Corporate IT-Contracts & Licences Continental AG und Dirk Jacob, Director Licence Management IT Strategy & Governance OSRAM GmbH vertraten dabei die Käuferseite. Stefan Brotzler, General Manager von Crayon Deutschland sowie Lutz Hoffmann Senior Manager im Bereich Enterprise Risk Service von Deloitte & Touche repräsentierten die Beraterseite. Sie einigten sich in der Essenz auf vier zentrale Aussagen:
-    Die Migration in die Cloud erfolgt, wenn der Anwender es will – als Element seiner eigenen IT-Strategie.
-    Der Weg in die Cloud ist weder Einbahnstraße noch Sackgasse für Daten und Lizenzen.
-    Die Lizenzierung kann atmen und auch eine Nutzungsreduktion ist einfach möglich.
-    Der Anwender entscheidet, welche Softwareversion die richtige für ihn ist.

Die abschließende Podiumsdiskussion „IT-Anwender und Lösungsanbieter im Dialog“ wurde von Bitkom- und VOICE-Vertretern bestritten. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie sich  Anbieter und Anwender aufeinander zubewegen sollten, um die Cloud-Nutzung in Deutschland nach vorne zu bringen.

Highlights vom 3. Tag

VOICE IT Applied @ CeBIT: "Security: Awareness reicht nicht"

Heute stand bei VOICE das Thema Sicherheit im Vordergrund. Dr. Hans-Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. führte durch die dreistündige Veranstaltung, die aus Praxis-Vorträgen,  Analystenperspektive und der Präsentation eines Startups bestand. Darüber hinaus unterzeichneten VOICE und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen einen Kooperationsvertrag.

Für Dr. Popp ist Authentisierung eines der zentralen Themen in der Security-Diskussion. „Wir brauchen Systeme, mit denen wir Identitäten genauso sicher feststellen können, wie wir das in der persönlichen Kommunikation zwischen Menschen tun“, sagte er. Dabei reichen weder die vielzitierte Awareness der involvierten menschlichen Kommunikationspartner aus, noch abgesicherte IT-Systeme (Security by Design) für sich allein aus. „Nur wenn beide Komponenten, Mensch und Computersystem im Zusammenspiel abgesichert arbeiten, haben wir eine Chance.“ Es reiche bei weitem nicht, Sicherheit organisatorisch zu regeln, sie müsse auch technisch erzwungen werden. Popp vergleicht das mit einem zeitgesteuerten Banktresor, der immer nur einen bestimmten Betrag an Geld ausgibt. „Selbst wenn ein Räuber die Bank überfällt, oder auch bei einem Innentäter begrenzt eine solche Technologie das Ausmaß des Raubes.“ Ein ähnliches Wirkprinzip fordert Popp auch im Bereich IT-Security. „Wir müssen Missbrauch auch technisch abwehren können.“

Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes NRW, und Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums des VOICE Bundesverbandes der IT-Anwender e. V., unterzeichneten heute  eine Kooperationsvereinbarung. Sie wollen damit die Gefahren von Cybercrime noch stärker ins Bewusstsein rücken und die Prävention verbessern. „Ziel der Kooperation ist, das Bewusstsein um die Gefahren der Cybercrime zu verbessern (Awareness), die Abwehr- und Aufklärungsverfahren fortzuentwickeln und gemeinsame Präventionsmaßnahmen durchzuführen“, erklärte Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes NRW heute. „Im Rahmen dieser Kooperation ist es uns möglich, professionelle IT-Anwender zu erreichen und die polizeiliche Präventionsarbeit bei der Bekämpfung und Verhinderung von Cybercrime effizient zu lenken.“

In seinem anschließenden Vortrag betonte Markus Röhrl vom Cyber-Abwehrzentrum des LKA NWR, dass die Polizei innovativ sein müsse, um die neuen Cyber-Kriminalität wirksam zu bekämpfen. Er sei stolz darauf, dass sich seine Behörde diesem Kampf stelle und dabei auch erfolgreich sei. Kooperationen wie mit VOICE seien dabei sehr hilfreich.

Dr. Jörg Bröckelmann, Head of IT-Security bei ThyssenKrupp, berichtete aus der Praxis eines Betriebes der Schwerindustrie. Unter anderem hat er es mit großen Poduktionssystemen wie Walzstraßen zu tun, die inzwischen ebenfalls vernetzt sein. Dabei geht es nicht nur um IT-Security, sondern in hohem Maße auch um Safety. Die zugehörigen Steuerungssysteme (SCADA) würden immer häufiger auch Opfer von Cyber-Attacken. Leider gebe es in Deutschland zu wenige Anbieter, die Scada-Schulungen durchführen, erklärte Bröckelmann.

Abschließend stellte Dr. Martin Vasko das Sicherheits-Startup Express Flow GmbH vor, das mit einem sicheren Filesharing-Service den Markt für sich erobern will. Spannende Erkenntnis dabei: „Verschlüsselung ist für Endverbraucher kein Bedürfnis, für das sie ein Produkt kaufen würden.“ Deshalb müsse man Verschlüsselung mit einer anderen Funktion verknüpfen, die sie wirklich haben möchten. Das einfache Sharen von Files ist so ein Bedürfnis. Deshalb setzt Vasko bei seinem Produkt vor allem auf Usability. Sicherheit, die ein Produkt umständlich mache, würde nicht akzeptiert.

Highlights vom 2. Tag

VOICE IT Applied @ CeBIT: "Digitalisierung - Mehr machen, weniger diskutieren"

Heute standen die VOICE-Aktivitäten in Hannover unter dem Motto Digitalisierung und Innovation. Über drei Stunden erlebten die Besucher Praxisvorträge, Analysteneinschätzungen und eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion.

Constantin Kontargyris, CIO des TÜV Rheinland moderierte die Präsentation und hielt einen bemerkenswerten Eröffnungsvortrag. So berichtete er, dass der TÜV-Rheinland unter Federführung der Enterprise IT ein eigenes Digitalisierungsteam eingerichtet hat. Dieses Team aus IT und Business arbeitet in kurzer Zeit Lösungen oder Services soweit aus, dass sie Business-Case- oder zumindest Show-Case-Reife bekommen. Daraufhin wird entschieden, ob das Unternehmen es als Business-Opportunity begreift und mehr in das Thema investieren will.

Michael Nilles, CIO bei Schindler, berichtete von den bereits weitreichenden Digitalisierungserfolgen des Aufzugherstellers. Auch bei Schindler ist die IT für die Digitalisierungsstrategie und –umsetzung verantwortlich. Allerdings sei das eine Entscheidung, die jedes Unternehmen individuell treffen muss. Er persönlich sei sehr froh, dass der Vorstand ihm den Auftrag gegeben hat. Es gebe in den nächsten zehn Jahren kein spannenderen Job als in der IT zu sein, sagte er.  Als Digitalisierungsbeispiele führte Nilles intelligent Aufzugsteuerungen und den Fieldservice an, den Schindler bereits jetzt voll digital unterstütze. Die Techniker rufen ihre Arbeitsaufträge per Apple iPhone ab und erteilen darüber auch Ersatzteilbeschaffungen und ähnliches. Apple kommt nicht von ungefähr. Schindler arbeitet in Sachen Digitalisierung eng mit Apple zusammen.

Die Analysten von Experton, Lutz Peichert und Heiko Henkes begleiteten das Thema aus ihrer Sicht. Bemerkenswert: Heiko Henkes sieht seinen Daten zufolge nicht mehr als 10 % der Unternehmen in Deutschland als Cloud-Ready an. Die Herstellerschaft sei nicht viel weiter.

In der abschließenden Podiumsdiskussion, an der als VOICE-Gäste Dr. Andreas Goerdeler vom BMW, Professor Helmut Krcmar von der TU-München sowie Bitkom-Vize Ulrich Dietz teilnahmen wurde diskutiert, wie weit die Anwender in Sachen Digitalisierung bereits vorangekommen sind und was Anbieterschaft und Politik tun können, um aus dem Hype noch stärker Realität werden zu lassen.

Tenor war: Nicht so lange Grundsatzdiskussionen führen, sondern in Projekte einsteigen. Es sei am Anfang nicht so wichtig, wie groß diese seien. Es gehe darum, erste Erfahrungen zu sammeln, Bewegungsmoment aufzunehmen. Ulrich Dietz glaubt, dass viele heutige Anwenderunternehmen in zehn Jahren auch Software-Unternehmen sein werden. Für die IT-Branche bringe das Thema Digitalisierung riesige Umwälzungen. Er gehe davon aus, das viele IT-Unternehmen an den Herausforderungen scheitern können.  Gegenüber der Politik forderten alle Teilnehmer, mehr für die Infrastruktur und Rahmenbedingungen zu tun. Dr. Goerdeler betonte, dass die Politik in Sachen Cloud und Digitalisierung deutliche Signale gesetzt habe, aber nicht beliebig viele Förderprogramme auflegen könne. Da seien die Unternehmen auf Anwender- und Anbieterseite sehr stark selbst gefordert.

Highlights vom 1. Tag

VOICE IT Applied @ CeBIT: „Positions- und Forderungstag“

CeBIT 2015:  VOICE gestaltet den Dialog

Heute ist die CeBIT eindeutig ein B2B-Event, zu dem die IT- und Businessentscheider sowie die Politik in großem Stil zurückkehren. VOICE gestaltet den Dialog mit. Der Bundesverband präsentiert seine Kernthemen selbst, hat aber auch andere Verbände  und Partner eingeladen, um gemeinsam mit Mitgliedern, Messebesuchern und Anbietern Themen aufzugreifen und zu diskutieren.

Vom 16. bis 20. März 2015 wird VOICE e.V. die Themen seiner Mitglieder auf der größten IT-Messe der Welt vertreten. Mitglieder, CIOs und IT-Verantwortliche aus interessierten Unternehmen sowie einfach an Enterprise IT interessierte Messebesucher laden wir herzlich ein, den VOICE-Stand in Halle 4/A48 zu besuchen und als Ihre Messe-Kommunikationsplattform zu nutzen. Mit Ihnen und unseren Partnern greift VOICE in Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Pressegesprächen folgende Themen auf:

  • VOICE Positionen
  • Innovationen und Startups
  • Sicherheit / Cyber Security Competence Center
  • Digitalisierung & Industrie 4.0
  • Software Asset-Management
  • Mobilität & Daten
  • Sourcing / Benchmarking

Fünf dieser Themen bilden die Schwerpunkte jeweils eines Messetages. Den Auftakt macht am Nachmittag des ersten Tages VOICE selbst. Wir werden ein aktuelles Positionspapier vorstellen, mit dem VOICE zu den 10 wichtigsten IT-Enterprise-Themen und deren Auswirkungen in den Geschäftsmodellen der Mitgliedsunternehmen Stellung nehmen wird. In der anschließenden Podiumsdiskussion werden sowohl Anbieter, Analysten, Anwender und die Politik Stellung beziehen können.

Der Messe-Dienstag steht ganz im Zeichen der digitalen Transformation und von Industrie 4.0 . VOICE-Mitglieder präsentieren den digitalen Status Quo ihr Unternehmen und diskutieren darüber, welche Anforderungen sie an den Markt haben, um schnelle Fortschritte zu erzielen.

Am Mittwoch kommen wir nicht am Thema Security vorbei. VOICE präsentiert die bisherigen Fortschritte und Ansätze des Cyber Security Competence Center. “Unsere Mitlieder haben verstanden, dass das Thema Cybersicherheit weiter an Bedeutung gewinnt. Ihnen geht es darum, die Effektivität ihrer Sicherheitsanstrengungen zu verbessern, deshalb arbeiten sie im CSCC eng zusammen und tauschen ihre Erkenntnisse aus.“, erklärt Dr: Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE Präsidiums. Fachvortrag und Podiumsdiskussion zeigen Erfolge, aber auch die Herausforderungen.
Außerdem unterzeichnen VOICE und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen  eine Kooperationsvereinbarung, mit der sie sich zum Ziel setzen, das Bewusstsein um die Gefahren des Cyber Crime zu verbessern. Außerdem wollen sie zusammenarbeiten um bessere phänomenologische Erkenntnisse zu erhalten, technischen Kompetenzen zu erweitern, die Prävention fortzuentwickeln sowie den Wissenstransfer zur Bekämpfung  von Cyber Crime zu intensivieren.

Donnerstags steht ein Dauerbrenner auf dem VOICE-Programm: IT-Vertrags und Software-Asset-Management. Nie war der Sourcing-, Lizenz- und Gebührendschungel so undurchschaubar wie in Zeiten der Cloud. Welcher Service kostet bei welcher Verwendungsart wie viel, wer darf ihn benutzen, ohne die Regeln des Herstellers zu verletzen?  VOICE fordert Vereinfachungen der Preismodelle. VOICE-Mitglieder und Asset-Spezialisten, die intensiv in einer Special Interest Group zu dem Thema recherchieren, beantworten alle Fragen zum Vertrags- und Lizenzmanagement.

Am letzten Messetag dreht sich alles um die Themen Mobility und Big Data. Was ist dran am Mantra “mobile first”, welche Eigenschaften muss eine Informationsarchitektur aufweisen, damit Unternehmen mit großen unstrukturierten Datenmengen umgehen und davon profitieren können?

Diese Themen und die damit zusammenhängenden  Fragen möchte VOICE gern mit seinen Besuchern diskutieren.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen und Ihren Unternehmen die CeBIT um die Anwenderperspektive zu bereichern. Wir bestreiten 2015 einen ähnlichen Auftritt wie im Vorjahr. Größe und Gestaltung des Standes in Halle 4/A48 bleiben annähernd gleich. Netzwerken und Erfahrungsaustausch der Mitglieder erhalten in diesem Jahr mehr Raum. Öffentliche Veranstaltungen, zu denen neben Mitgliedern auch andere Messebesucher und Medien eingeladen sind, konzentrieren sich in diesem Jahr auf die Nachmittage. Das erlaubt den VOICE-Mitgliedern, die CeBIT für Ihre persönlichen Gespräche mit Partnern und Lieferanten zu nutzen und das C-Level Angebot als Ganzes noch besser zu goutieren – so werden Mitglieder  im Rahmen unser Kooperation wieder zum CeBIT Executive Club und den damit zusammenhängenden Angeboten eingeladen. Außerdem wird VOICE auch bei anderen CeBIT-Aktionen wie  „Scale 11“ und „IT enables“ Flagge zeigen.

Fragen bezüglich unserer CeBIT-Themen beantworten wir gerne und freuen uns auf Ihre Anmeldung unter: cebit@voice-ev.org

Agenda als PDF-Download

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